Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Hanau

Graz macht’s vor

Runder Tisch hält sozialen Wohnungsbau trotz hoher Schulden für möglich. Öffentliche Diskussion am 11. Mai im evangelischen Gemeindezentrum.

Die österreichische Großstadt Graz hat im vergangenen Herbst insgesamt 564 Gemeindewohnungen bauen lassen, obwohl sie mit mehr als einer Milliarde Euro verschuldet ist. Die Warmmiete kostet hier ganze 5,81 Euro pro Quadratmeter.

Das teilt der Hanauer Runde Tisch für menschenwürdiges und bezahlbares Wohnen mit – und fragt, warum in der Hauptstadt der Steiermark möglich ist, was in Hanau als unbezahlbar gilt. Insgesamt gebe es in Graz mit seinen mehr als 280 000 Einwohnern noch mehr als 10 000 öffentlich geförderte Wohnungen. „Haben Stadt und Baugesellschaft in Hanau wirklich recht, wenn sie behaupten, dass es hierzulande nicht möglich sei, neu gebaute Wohnungen für eine Kaltmiete von 6,50 Euro pro Quadratmeter anzubieten?“, so Andrea Guevara González vom Runden Tisch.

Diese Fragen sollen in einer öffentlichen Diskussionsveranstaltung mit dem Titel „Wohnen bezahlbar machen! Was können wir für Hanau aus der Grazer Wohnungspolitik lernen?“ besprochen werden, zu der die Mitglieder des Runden Tischs für Donnerstag, 11. Mai, ab 19 Uhr alle Interessierten ins evangelische Gemeindezentrum, Helmholtzstraße 53 c, einlädt.

Franz Parteder von der Kommunistischen Partei Österreichs, die bis vor Kurzem für die Wohnungspolitik in Graz verantwortlich war, wird sich den Fragen stellen. Für den Verein Mieter helfen Mietern aus Frankfurt kommt Conny Petzold. Sie wird einen Blick auf die Wohnungssituation im Rhein-Main-Gebiet werfen. Andrea Guevara González vom Runden Tisch wird die Diskussion moderieren. jo

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare