Sauberkeit

Gegen Verdreckung in Hanau

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In Hanau fordert  die SPD höhere Strafen für Müllsünder. Kontrolleure sollen Patrouille gehen.

Kaugummi auf den Gehweg spucken, Zigarettenkippen auf den Boden fallen lassen oder das Abstellen von Abfällen neben Mülleimern, diese und andere Arten der Verschmutzung des öffentlichen Raumes sollen künftig härter bestraft werden - zumindest fordern das die SPD-Fraktion im Stadtparlament und die SPD-geführten Ortsbeiräte.

Die Möglichkeiten, durch Öffentlichkeitsarbeit, Plakate und vielerlei Aktionen ein größeres Bewusstsein für eine saubere Stadt zu erreichen, findet offenkundig ihre Grenzen dort, wo es Mitbürger einfach egal ist, was sie hinterlassen und wie das Stadtbild am Ende aussieht, notiert Fraktionschefin Cornelia Gasche in einer gemeinsamen Erklärung. H

anau gebe jährlich mehr als 2,6 Millionen Euro für die Straßenreinigung aus, die dennoch nicht dazu führe, dass ein sauberes Stadtbild erreicht werde. „Wir brauchen deutlich höhere Bußgelder und vor allem eine harte Kontrolle und Ahndung der Verstöße. Am Ende scheint es leider nur über das Portemonnaie zu gehen,“ heißt es. Deshalb werde man sich dafür einsetzen, dass der Bußgeldkatalog in Hanau deutlich verschärft wird und dass kommenden Jahr Kontrolleure Patrouille gehen.

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