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Gegen Rassismus

Gegen Rassismus: Hanau muss bunt bleiben

Runder Tisch der Religionen trauert um die Opfer des rassistischen Anschlags.

Die Mitglieder des Runden Tischs der Religionen in Hanau sind der Einladung von Oberbürgermeister Claus Kaminsky und Stadtverordnetenvorsteherin Beate Funck (beide SPD) zu einer Sondersitzung anlässlich des Terrorakts vom 19. Februar in Hanau gefolgt, teilte die Stadt mit.

Der Runde Tisch der Religionen formulierte eine gemeinsame Erklärung: „Wir trauern um die Toten des 19. Februar. Sie waren keine Fremden, sondern in der Rhein-Main-Region verwurzelte Menschen. Unsere Erschütterung über den rassistischen Terrorakt hält an. Wir empfinden eine tiefe Scham angesichts des unfassbaren, entsetzlichen Verbrechens. Uns ist bewusst, dass das Leid der vom Terrorakt betroffenen Familien schier unermesslich ist.“

Weiter heißt es, dass der Runde Tisch den betroffenen Opfern und ihren Familien Solidarität und Nächstenliebe zusichere. „Wir beten für sie und für alle, die ihre Liebsten verloren haben und weiter in Angst leben. Unsere gemeinsame Überzeugung ist, dass Hanau eine offene, tolerante, lebensbejahende, lernende Stadt ist und bleiben muss, in der allen Menschen mit dem nötigen Respekt begegnet wird.“

Die Vertreterinnen und Vertreter der Religionsgemeinschaften rufen auf, dass sich alle gesellschaftlichen Gruppierungen noch stärker gegen Vorurteile einsetzen. Die Mitglieder des Runden Tischs werden sich mit Nachdruck für Vielfalt und Einheit in Hanau einsetzen und den gesellschaftlichen Dialog fördern.“ 

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