Kundgebung

Gegen Krieg und Militärmuseum in Bruchköbel

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Die Friedensplattform ruft zum Ostermarsch an Karfreitag auf. Protestiert werden soll ebenfalls gegen ein lokales Vorhaben.

Die Kriege werden der Welt auch in diesem Jahr nicht ausgehen. Deshalb ruft die Hanauer Friedensplattform am Karfreitag, 19. April, mit dem DGB zum Ostermarsch in Bruchköbel auf. Kundgebungsbeginn ist 14 Uhr auf dem Freien Platz an der Hauptstraße. Weitere Veranstalter sind DIDF (Föderation Demokratischer Arbeitervereine), VVN/Bund der Antifaschisten, die Pax-Christi-Basisgruppe Gelnhausen, die Naturfreunde Hanau-Rodenbach und das Jugendbündnis Main-Kinzig, teilt die Hanauer Friedensplattform mit. Nach den Reden gibt es eine Demonstration durch die Stadt zur Dicken Eiche, wo zum Abschluss ein Friedensfest stattfinden wird.

Die Kündigung des Vertrags über nukleare Mittelstreckenraketen durch die USA bringe Europa und Deutschland in eine Lage wie in den 1980er Jahren, so die Friedensplattform. Deutschland sei zudem die Steuerzentrale der USA für Drohnensätze im Nahen Osten und der Abwehrraketen an der russischen Grenze. Aber auch Europa rüste kräftig auf. Deutschland stehe dabei an der Spitze.

Protestiert werden soll ebenfalls gegen ein lokales Vorhaben. Die Stadt Hanau plane, im Stadtteil Wolfgang die Einrichtung eines Militärmuseums zu unterstützen, heißt es. Die Friedensplattform wendet sich entschieden gegen diese Pläne. „Wir möchten in Hanau lieber ein Friedensmuseum sehen und setzen uns stattdessen für eine aktive Friedenserziehung ein. Wir haben Hans-Günther Schramm vom Friedensmuseum Nürnberg eingeladen, der ein alternatives Konzept vorstellen wird“, so die Friedensaktivisten.

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