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Hanau

Forschung für die E-Mobilität

  • Gregor Haschnik
    VonGregor Haschnik
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Die Fraunhofer-Einrichtung für Wertstoffkreisläufe und Ressourcenstrategie IWKS forscht jetzt in einem Neubau in Hanau-Wolfgang, der etwa 31 Millionen Euro kostete. 

In dem Gebäude mit Labor-, Technik- und Büroräumen werden laut Fraunhofer auf 2600 Quadratmetern 80 Beschäftigte tätig sein und sich besonders auf recycelte Stoffe für Anwendungen aus der Elektromobilität konzentrieren, etwa für Batterien, Brennstoffzellen und Elektromotoren.

Die Forschergruppe beschäftigt sich vor allem mit der Frage, wie man mit Hilfe nachhaltiger Technologien möglichst schonend mit Ressourcen umgehen kann, und kooperiert mit regionalen Partnern aus der Industrie. Die Einrichtung wurde 2011 von der Fraunhofer-Gesellschaft gegründet, die zu den größten Organisationen für anwendungsorientierte Forschung zählt. Neben Hanau, wo zunächst ein Standort im Industriepark Wolfgang bezogen wurde, dient Alzenau als weitere Dependance der Einheit. In Unterfranken – hier wurde ebenfalls ein Neubau errichtet – liegt der Schwerpunkt auf Digitalisierung und Ressourcen.

Der neu gebaute Hanauer Standort wurde zu jeweils 50 Prozent von Bund und Land gefördert. Er befindet sich im „Fraunhofer Science Park“ auf dem Areal der früheren Wolfgang-Kaserne, neben dem Industriepark. Nach eigenen Angaben hat die Organisation bei den Arbeiten Wert auf „nachhaltiges Bauen“ gelegt. Sie habe etwa auf Verbundwerkstoffe verzichtet und recyclingfähige Konstruktionen verwendet, um einen „sortenreinen“ Rückbau zu ermöglichen. Darüber hinaus seien schadstofffreie Baustoffe verwendet worden, die den Materialkreislauf verlängerten und auch wirtschaftlich sinnvoll seien.

Gleichzeitig seien die Arbeitsbedingungen besser geworden, etwa durch eine „Forscherstraße“ , die alle Bereiche verbinde und den Austausch fördere. „Durch die verbesserte Infrastruktur können wir den Unternehmen und Partnern in der Region und darüber hinaus ein noch größeres Forschungsangebot bereitstellen“, sagte Institutsleiterin Anke Weidenkaff.

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