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In der Ludwigstraße in Steinheim brannte ein Dachstuhl.  

Hanau

Feuerwehr in Hanau im Stress

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Eine eingeklemmte Person, eine brennende Gartenhütte, ein umgestürzter Baum:  Die Retter eilten am Montag von Einsatz zu Einsatz.

Erst am Sonntag hatte die Hanauer Feuerwehr noch ihren fröhlichen Tag der offenen Tür begangen. Doch schon am Montag brach der Feuerwehralltag „mit vollem Programm” über sie herein.

Der erste Einsatz des Tages führte die Einsatzkräfte nach eigenen Angaben nach Mittelbuchen. Hier musste eine Person befreit werden, die in einem Geländer eingeklemmt war. Das gelang den Rettern nur unter Einsatz von schwerem hydraulischem Gerät. Die Person erlitt einen offenen Schienbeinbruch und musste obendrein schnell ins Krankenhaus.

Gegen 13.30 Uhr ging es weiter: Die hauptamtlichen Kräfte und die Einsatzabteilung Steinheim wurden zu einem ausgedehnten Gartenhüttenbrand nach Schöneck gerufen.

Der nächste Alarm nach dem Löscheinsatz betraf ein brennendes elektronisches Parkplatzhinweisschild an einem Möbelhaus in der Oderstraße. Ein Kunde hatte den Brandmelder gedrückt. Das Geschäft wurde daraufhin geräumt.

Das am frühen Nachmittag einsetzende Unwetter sorgte für einen einzigen Einsatz in Wilhelmsbad, wo ein umgestürzter Baum die Wilhelmsbader Straße versperrte. Hier waren die Kettensägen gefragt. Gegen 18.30 Uhr wurde die Feuerwehr in die Ludwigstraße nach Steinheim gerufen. Hier brannte ein Dachstuhl. Dabei wurden drei Menschen durch Rauchgaseinwirkung verletzt und ins Krankenhaus gebracht. Die Polizei beziffert den Schaden auf rund 100 000 Euro. Zusätzlich waren zahlreiche Einheiten vom Rettungsdienst und der Polizei vor Ort.

Noch während der Löscharbeiten in Steinheim kam es dann zu dem tödlichen Verkehrsunfall bei Mittelbuchen (Bericht auf dieser Seite).

Eine unklare Rauchentwicklung in Steinheim stellte sich schließlich gegen 20.35 Uhr als Defekt an einer Heizung heraus.  

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