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Feiern fürs Karussell

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Das historische Karussell im Staatspark Wilhelmsbad ist eine kulturgeschichtliche Rarität ersten Ranges.
Das historische Karussell im Staatspark Wilhelmsbad ist eine kulturgeschichtliche Rarität ersten Ranges. © Rolf Oeser

Die Restaurierung des historischen Karussells aus dem 18. Jahrhundert schreitet voran - und macht die einzigartige Anlage weltweit immer bekannter. Der Förderverein trommelt unermüdlich um Spenden. Zum Beispiel am kommenden Wochende.

Von Alexander Polaschek

„Inzwischen ist bestätigt, dass das Hanauer Karussell weltweit einzigartig ist“, freut sich Stefan Bahn, der Vorsitzende des Fördervereins für das Karussell im Staatspark Hanau-Wilhelmsbad. Damit die umfängliche Sanierung des historischen Kleinods weiterhin finanziert werden kann, organisiert der Verein für das kommende Wochenende, 28. /29. August, sein 12. Karussellfest.

Inzwischen konnten laut Bahn über 750.000 Euro Spendengelder gesammelt werden. Nicht genug für die aufwendige Instandsetzung des Bauwerks und die Restaurierung der hölzernen Karussellpferde. „Wir benötigen dringend weitere Mittel“, betont Bahn. Die Kosten werden auf über zwei Millionen Euro geschätzt. Information zum aktuellen Stand der Arbeiten gibt es während des Festes bei Führungen am Sonntag um 13 und 15 Uhr.

Das Karussell wurde Ende des 18. Jahrhunderts beim Bau der Wilhelmsbader Kuranlage errichtet. Es lasse Hanau heute allmählich „zum bedeutendsten Ort der Karussellfreunde weltweit“ werden, sagt Bahn.

Auftakt des Festes ist am Samstagabend auf der Parkpromenade mit der Oldie-Band „under the roof“. Am Sonntag beginnt das Vergnügen für den guten Zweck um 12 Uhr. Im Angebot sind unter anderem Kutschfahrten. Köcheverein und Landfrauen bieten Leckereien. Bei einer Tombola kann man Tragschrauberflüge gewinnen.

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