Hanau

Ewiges Mahnmal für Hanau

  • Jochen Dietz
    vonJochen Dietz
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Den Opfern des Anschlags vom 19. Februar wird posthum die Ehrenplakette der Stadt Hanau in Gold verliehen.

Die Opfer des rassistischen Anschlags vom 19. Februar werden posthum die Ehrenplakette in Gold der Stadt Hanau erhalten. Das hat der Magistrat laut Mitteilung aus dem Rathaus einstimmig beschlossen.

Sie solle ein Symbol der innigen Verbundenheit mit Gökhan Gültekin, Sedat Gürbüz, Said Nesar Hashemi, Mercedes Kierpacz, Hamza Kenan Kurtovic, Vili-Viorel Paun, Fatih Saraçoglu, Ferhat Unvar und Kaloyan Velkov sein, so die Mitteilung. „Die posthum verliehene Auszeichnung ist auch gleichsam ein ewiges Mahnmal, wachsam zu bleiben und respektvoll miteinander zu leben. So eine Tat darf sich nie wieder und nirgends auf der Welt wiederholen,“ so Oberbürgermeister Claus Kaminsky (SPD).

Das Schicksal der Opfer werde auf alle Zeiten im kollektiven Gedächtnis der Hanauer Stadtgesellschaft verankert bleiben, heißt es. Die neun jungen Menschen, die in Hanau geboren wurden, hier lebten und arbeiteten, seien gewaltsam mitten aus dem Leben gerissen worden. „Von einem Täter, der die Grundwerte des friedlichen, demokratischen und solidarischen Zusammenlebens auf irrsinnige Weise missachtet hat. Die Ermordeten waren und bleiben Kinder dieser Stadt“, so der Oberbürgermeister. Ebenso habe der Magistrat beschlossen, dass die Grabstellen der Opfer den Status als Ehrengräber erhalten. Auch eine Gedenkstätte sei in Absprache mit den Angehörigen geplant. 

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