Hanau

150 000 Euro vermacht

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Lili Vovos hat testamentarisch verfügt, dass die Bürgerstiftung einen Fonds für hilfsbedürftige Kinder gründet.

Die Anfang April im Alter von 92 Jahren verstorbene Hanauerin Lili Vovos hat der Bürgerstiftung Hanau Stadt und Land 150 000 Euro vermacht. Das teilt die Sparkasse Hanau mit.

In ihrem Testament habe sie verfügt, dass die Bürgerstiftung mit diesem Geld den Stiftungsfonds „Hilfe für bedürftige Kinder in Hanau – Lili Vovos Stiftung“ gründen soll.

Vovos habe damit ihre Verbundenheit zu Hanau zum Ausdruck bringen wollen, heißt es in der Mitteilung. Michael Huth, Testamentsvollstrecker und Betreuer von Vovos, überreichte den Spendenscheck an Landrat a.D. Karl Eyerkaufer, Vorstandsvorsitzender der Bürgerstiftung, und Ingo Wiedemeier, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Bürgerstiftung.

Die Erträge aus dem Stiftungsfonds erhalten folglich Organisationen, die bedürftige und behinderte Kinder in der Stadt Hanau und im Altkreis Hanau unterstützen. Über die Bedürftigkeit werde der Vorstand der Bürgerstiftung entscheiden. Lili Vovos wurde am 6. November 1925 in Hanau als Tochter von Johann und Johanna Schmidt geboren.

Sie verbrachte ihre gesamte Kindheit, vom ersten Schultag über die Konfirmation in der Wallonisch-Niederländischen Kirche, bis zum Abschluss der Höheren Handelsschule in Hanau.

Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs war Vovos bis zu ihrer Pensionierung bei den amerikanischen Streitkräften tätig.

1970 heiratete sie den US- Offizier George A. Vovos, der 1980 plötzlich und unerwartet gestorben war. jo

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