Hanau

Eröffnungstermin für Haus des Jugendrechts in Hanau offen

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FDP kritisiert zu lange Planung und fehlenden Antworten von Justizministerin Eva Kühne-Hörmann (CDU).

Das geplante Haus des Jugendrechts in Hanau wird zur „Hängepartie“. Das befindet die FDP in einer Mitteilung. Sie kritisiert die lange Planungsdauer. Die beiden Landtagsabgeordneten Jörg-Uwe Hahn und Marion Schardt-Sauer hätten Justizministerin Eva Kühne-Hörmann (CDU) nach dem Planungsstand angefragt.

Laut Ministerin befindet sich das Land noch immer in Verhandlungen mit der Baugesellschaft Hanau zur Anmietung der Liegenschaft „Schlosscarrée“. Das führe sie auf den erhöhten Koordinationsbedarf zurück, der durch das Zusammenspiel der geplanten behördenübergreifenden Zusammenarbeit in dem Haus entstehe.

„Die Inbetriebnahme hätte schon längst erfolgt sein sollen“, so Hahn. Weder die Frage, wann eine Eröffnung verbindlich geplant sei, noch nach den Bauvorgaben des Landes habe die Ministerin beantwortet.

Nach dem Vorbild der bestehenden Häuser in Frankfurt- Höchst, -Nord, Wiesbaden und Offenbach soll auch in Hanau ein Haus des Jugendrechts, zuständig für den Main-Kinzig-Kreis, entstehen. Staatsanwaltschaft, Polizei, Jugendgerichtshilfe und ein Träger der freien Jugendhilfe für den Täter-Opfer-Ausgleich sollen hier künftig durch übergreifende Zusammenarbeit kriminelle Karrieren von jugendlichen Straftätern verhindern und beenden. 

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