Hanau

Aus einem Guss erneuern

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Die Eugen-Kaiser-Straße soll außer einer neuen Fahrbahndecke auch komfortablere Geh- und Radwege bekommen. Start der Bauarbeiten soll Anfang 2020 sein.

In der Eugen-Kaiser-Straße soll nicht nur auf dem Geh- und Radweg ein Lückenschluss erfolgen, wie von den Stadtverordneten beschlossen. Der städtische Eigenbetrieb Hanau Infrastruktur Service (HIS) will auch den unkomfortablen Weg auf der Südostseite der Nussallee zwischen Katharina-Belgica-Straße und Hospitalstraße verbessern, teilt die Verwaltung mit. Außerdem soll die Fahrbahn der Eugen-Kaiser-Straße erneuter werden. Für all die Vorhaben seien insgesamt 2,85 Millionen Euro veranschlagt, die vom Magistrat bereits gebilligt seien. Anfang kommenden Jahres soll es losgehen.

„Eine Erneuerung aus einem Guss ist an dieser Stelle wirtschaftlicher als Einzelbaustellen“, so Stadtrat Thomas Morlock (FDP). Eine aufwendige Verkehrssicherung sei auch notwendig, wenn nur der Geh- und Radweg modernisiert werde, wie zunächst vorgesehen. Morlock verspricht „mehr Komfort bei der Rad- und Fußwegeführung am City-Ring“. Ein erster Schritt sei in der Eugen-Kaiser-Straße bereits mit einem rund 330 Meter langen und 1,85 Meter breiten Radstreifen am Fahrbahnrand auf beiden Seiten in Richtung Heinrich-Fischer-Bad erfolgt.

Nun werde durch die Wohnbebauung auf dem ehemaligen EAM-Gelände Platz geschaffen, um die komfortable Rad- und Fußwegverbindung in Richtung Vorstadt fortzusetzen. Für den Lückenschluss des Geh- und Radwegs Eugen-Kaiser-Straße veranschlagt HIS mit geschätzt 900 000 Euro inklusive Beleuchtung. Weitere 300 000 Euro sind der Vorlage zufolge für den modernisierten Geh- und Radweg zwischen Hospitalstraße und Katharina-Belgica-Straße vorgesehen.

Die künftige Straßenführung mache die Vorstadt-Kreuzung auch für Autofahrende komfortabler, denn es soll in Richtung Nussallee auf dem City-Ring wieder zwei Geradeaus-Fahrspuren statt wie bisher einer geben. Auf 240 000 Euro schätzt der Eigenbetrieb die Planungskosten für all diese Bauvorhaben.

Umsetzbar seien die Straßenumbauten erst, wenn die Hochbauarbeiten des Wohnbau-Investors auf dem ehemaligen EAM-Gelände soweit fortgeschritten sind, dass im Straßenraum Tiefbau möglich ist. Das soll Anfang 2020 sein. jo

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