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Hanau

Comeback der Linkspartei

  • Detlef Sundermann
    vonDetlef Sundermann
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Bei der Kommunalwahl im März 2021 wollen die Linken in Hanau wieder mit einer eigenen Liste antreten. Nun wurden der Spitzenkandidat und seine Stellvertreterin gewählt.

Die Partei Die Linke will bei der Kommunalwahl am 14. März 2021 auf breiter Linie antreten und das wieder unter ihrem Markennamen. Die 2015 eingegangene Listenverbindung mit anderen Organisationen habe sich nicht bewährt und zum Ende der Fraktion in der Stadtverordnetenversammlung geführt, heißt es. Bei der Wahlversammlung wurden nun 29 Bewerber:innen nominiert. Spitzenkandidat ist Jochen Dohn, gefolgt von Emine Pektas.

Die Linke will nicht nur Mandate im Stadtparlament holen, sondern auch in den Ortsbeiräten Innenstadt, Kesselstadt und Großauheim/Wolfgang. In Mittelbuchen soll die Wählergruppierung Alternative Liste gestützt werden. Erstmals wird die Linke mit Dohn auch einen Kandidaten für die Oberbürgermeisterwahl am selben Tag stellen. Dohn verabschiedete sich 2015 aus der Hanauer Politik. Es war ein „Weckruf“ an seine Partei, bezüglich der kommunalpolitischen Richtung, sagte er damals der FR. Sein Comeback erklärt er nun damit, „Die Linke in Hanau vor dem Untergang zu retten“.

In der gegenwärtigen Stadtpolitik und der Koalition aus SPD, BfH und Grüne sieht er ausreichend Gründe für eine neue und starke linke Kraft. Das politische Handeln sei auf Besserverdienende ausgerichtet und nicht auf eine „zielgerichtete Politik für bezahlbaren Wohnraum“ etwa mit Neuaufstellung der städtischen Baugesellschaft. Zum Programm zählen aber auch mehr Klima- und Umweltschutz sowie ein „klarer antifaschistischer und antirassistischer Kurs“. Wegen der Corona-Pandemie wollen die Linken die von Hanau angestrebte Kreisfreiheit zurückstellen, auch um Sozialkürzungen zu vermeiden.

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