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Der Fahrkartenautomat an der Südseite des Marktplatzes.

Hanau

Automaten für Bustickets in Hanau

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Erste Geräte stehen an Markt- und Freiheitsplatz, den meistgenutzten Haltestellen im Hanauer Stadtgebiet.

Die Hanauer Straßenbahn (HSB) hat für den Fahrscheinverkauf erstmals Automaten in Betrieb genommen, teilt sie mit. Jeweils zwei davon befinden sich am Busbahnhof Freiheitsplatz und an der Südseite der Haltestelle Marktplatz. „Das kann es unseren Fahrgästen erleichtern, Fahrkarten zu erwerben in der jetzigen Corona-Krise mit vorübergehend geschlossener RMV-Mobilitätszentrale und nicht möglichem Kauf beim Busfahrpersonal“, erklärt Geschäftsführer Thomas Schulte in der HSB-Mitteilng.

In Papierform ließen sich an diesen vier Automaten nur Einzel- und Tagestickets erwerben. Für Wochen- und Monatskarten bedürfe es einer Plastikkarte mit Chip. Wer eine solche bereits nutze, könne sie am Automaten elektronisch aufladen. Wer einen Rohling zum Aufladen braucht, kann ihn in einer der fünf weiterhin geöffneten HSB-Vorverkaufsstellen erhalten. Das sind die Trinkhalle Schöbel, Burgallee 15, an der Ecke zur Karlsbader Straße, der Kiosk Apostos Nastos, John-F.-Kennedy-Straße 26, die Bäckerei „Brotkorb“, Lamboystraße 15a, der Kiosk „MS Pavillon“, Ludwigstraße 137, und in Bruchköbel bei Schreibwaren Schenker, Hauptstraße 26.

Zudem bestehe die Möglichkeit, sich die Plastikkarte von der HSB zuschicken zu lassen nach Kontaktaufnahme unter Telefon 0 61 81 / 300 88 46, Montag bis Freitag von 8 bis 16 Uhr, oder per E-Mail an mobizentrale.hanau@hsb.de. Im Normalbetrieb verkaufe die HSB jährlich rund 800 000 Einzel-, Tages-, Kurzstrecken- und Anschluss-Fahrscheine, davon drei Viertel beim Busfahrpersonal. Die Fahrerinnen und Fahrer zu entlasten, sei Ziel der vier neuen Ticketautomaten an den beiden meistgenutzten Haltestellen. „Hinzu kommt, dass weniger zeitaufwendiger Fahrkartenverkauf im Bus auch mehr Pünktlichkeit bedeutet“, so Schulte. Zudem seien die Tickets am Automaten rund um die Uhr zu haben. Das wiederum bedeute, dass die Fachleute in der Mobilitätszentrale am Busbahnhof Freiheitsplatz sich „mehr auf komplexe Beratungs- und Verkaufsgespräche konzentrieren können“, heißt es. 

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