Trauerfeier für Terror-Opfer

Ausnahmezustand in Hanau

  • Jochen Dietz
    vonJochen Dietz
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Wegen der zentralen Tauerfeier für die Opfer des Anschlags am Mittwoch im Congress Park wird die Innenstadt großräumig abgesperrt. Es kommt erheblichen Einschränkungen.

Die Verwaltung nennt immer mehr Details zu den Einschränkungen und Sperrungen anlässlich der zentralen Trauerfeier für die Opfer des Anschlags am morgigen Mittwoch ab 17 Uhr im Congress Park Hanau (CPH). Es wird weiträumig abgesperrt sein.

Die Verwaltung rät allen, die die Trauerfeier auf den Großbildleinwänden auf dem Marktplatz und dem Freiheitsplatz verfolgen wollen, mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu kommen.

Der Stadtladen im Rathaus am Marktplatz stellt ab 16.30 Uhr seinen Service ein und bittet darum, alle Besuche und Anfragen auf einen späteren Termin zu verschieben. Allerdings bleiben die Türen zum Gebäude geöffnet, so dass Menschen sich noch bis 20 Uhr an diesem Abend ins Kondolenzbuch eintragen können. Das Buch wird jedoch auch davor und in den folgenden Tagen für alle ausliegen, die sich eintragen wollen. Der Wochenmarkt fällt am Mittwoch komplett aus, weil der Marktplatz für die Übertragung der Gedenkfeier vorbereitet werden muss. Es wird rund um den CPH großräumig abgesperrt,

In Absprache mit dem Staatlichen Schulamt beenden die in der Innenstadt gelegenen Karl-Rehbein-, Brüder-Grimm- und Pestalozzischule, den Unterricht und die Betreuung gegen 13 Uhr.

Die August-Schärttner-Halle dient morgen wieder als Sammelstelle der mobilen Polizeikräfte, daher fällt hier der Schulsport an diesem Tag aus.

Für die zentrale Trauerfeier hat die Stadt ein Gedenkplakat vorbereitet. Bürgerinnen und Bürger können sich das Plakat ausdrucken und zur Trauerfeier mitbringen, Das Plakat sei ein Zeichen des friedlichen Miteinanders in Hanau und sei auf www.hanau-steht-zusammen.de abrufbar.

Auch weiterhin ist das Bürger-Telefon der Stadt Hanau geschaltet. Unter 0 61 81 / 27 75 70 werden Fragen zur aktuellen Lage beantwortet, auch am Wochenende. Zudem gibt es eine zentrale E-Mail-Adresse für Fragen und Hilfsangebote: zusammen@hanau.de.

Unter 0 61 81 / 2 95 80 30 ist zudem die Koordinierungsstelle für Opfer im Hanauer Rathaus zu erreichen, an die sich alle wenden können, die im Zusammenhang mit dem Attentat Hilfe benötigen. Unter der Leitung von Silke Hoffmann-Bär, Leiterin der Stabsstelle Gesundheit, sind dort täglich zwischen 8 und 18 Uhr Ansprechpartner erreichbar.  

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