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Hanau

Absage an Verkehrsberuhigung in Konrad-Adenauer-Straße

  • Silvia Bielert
    VonSilvia Bielert
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Dezernent Thomas Morlock (FDP) sieht keine Möglichkeit, die Anwohnerinnen und Anwohner zu entlasten.

In einem Offenen Brief an den Hanauer Verkehrsdezernenten Thomas Morlock (FDP) fordert die Bürgerinitiative „Verkehrsberuhigung Kinzdorf“ in Hanau, die Konrad-Adenauer-Straße zu einer verkehrsberuhigten Zone zu machen. In dem Schreiben ist von „täglich 11 000 Autos in einem reinen Wohngebiet“ die Rede. Die Initiative beklagt außerdem überhöhte Geschwindigkeit der Autos trotz Tempo-30-Regelung, LKW-Verkehr trotz Verbotsschildern, Radfahrer müssten wegen zu vieler Autos auf den Bürgersteig ausweichen.

„Wir lehnen den Autoverkehr in dem derzeitigen gesundheitsschädlichen Ausmaß (Stichworte Lärm, Abgase und Reifenabrieb) ab.“ Zudem verweist die Initiative auf zwei Beschlüsse des Ortsbeirates Innenstadt aus 2014 und Mai 2021 und auf das Beispiel Wallonisch-Niederländische Kirche, wo die Stadt mit baulichen Maßnahmen den Durchgangsverkehr reduziert hatte, um Anwohner:innen zu entlasten.

Verkehrsdezernent Morlock sieht keine Möglichkeit, die Anwohner der Adenauer-Straße weiter zu entlasten. In seiner detaillierten Antwort stellt er sie in den Kontext des gesamten Verkehrsystems. Die Adenauer-Straße sei einst als Umgehungsstraße für die Innenstadt konzipiert worden. Man habe aber ein Bündel an Maßnahmen ergriffen, um allen Verkehrsteilnehmern und den Anwohnern gerecht zu werden – darunter Bodenwellen, Tempo 30, LKW-Durchfahrtsverbot, Geschwindigkeitsüberwachungen und -anzeigen, Parkplätze, die den Verkehr einbremsen. All das habe den „Nutzungswiderstand für den Durchgangsverkehr erhöht“. Teile des Durchgangsverkehrs seien aber nicht zu vermeiden, „um die Leistungsfähigkeit des Straßennetzes im Westen von Hanau sicher zu stellen“. Für den Verkehr sei die Straße wichtig. Schlösse man sie für den Verkehr, würden sich Autofahrer ihren Weg über andere Straßen suchen. bil

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