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Die ALL zeigt sich enttäuscht darüber, dass das Stadtparlament eine Ampel am Tierheim abeglehnt hat.

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Keine Ampel am Tierheim in Hanau 

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Die ALL zeigt sich enttäuscht darüber, dass das Stadtparlament eine Ampel am Tierheim abeglehnt hat. Gerade dort würde sie wegen der vielen Gassigeher gebraucht.

Völlig unverständlich ist der Alternativen Linke Liste (ALL) im Stadtparlament, dass ihr Antrag für eine Ampel sowie einen Blitzer für die Kesselstädter Straße in Höhe des Hanauer Tierheims vom Stadtparlament am Montag abgelehnt worden ist. So wollte die ALL die Überquerung der Straße für Gassigeher, Spaziergänger und Besucher sicherer machen.

Das Tierheim liegt allerdings auf Maintaler Gemarkung. „Was ist denn daran so schwer, den Magistrat zu bitten, sich mit der Stadt Maintal einmal zu beraten, was unternommen werden kann, um die Überquerung der Landesstraße 91 am Hanauer Tierheim für Mensch und Tier sicherer zu machen?", fragt sich die ALL in einer Mitteilung.

Gemeinsam hätten sich beide Städte an Hessen Mobil wenden und über einen fest stehenden Blitzer und eine Fußgängerampel vor dem Tierheim reden können, so die ALL.

Zumal sei es der Tierschutzverein Hanau gewesen, der sich an die ALL gewandt und um Unterstützung gebeten hatte.

Der ALL-Antrag sei nicht nur abgelehnt worden, sondern Stadtrat Thomas Morlock (FDP) habe auch angemerkt, dass die Straße an dieser Stelle gar nicht zum Überqueren vorgesehen sei.

„Was für eine Logik! Direkt vor einem Tierheim! Naturgemäß wird diese Straße gerade hier von Gassigeher, Tierheimbesuchern und Spaziergängern überquert! Muss denn immer erst jemand zu Schaden kommen?”, so die ALL.

Sie habe außerdem eine stationäre Geschwindigkeitsmessanlage beantragt. Auch hierüber hätte man mit der Nachbarstadt reden können. Doch das scheine offenbar alles nicht Plan des Hanauer Magistrats zu sein, kritisiert die ALL.

Stattdessen sei nun eine Straßenmarkierung beabsichtigt, die auf Tempo 50 hinweisen und die Geschwindigkeit reduzieren soll. Ob das den Fußgängern hilft, wird von der ALL mehr als bezweifelt.

„Wenn wir damit weiterhin nicht durchkommen, werden wir uns an die Kollegen im Maintaler Stadtparlament wenden”, kündigt die ehemalige ALL-Stadtverordnete Christa Martin an.  

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