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Industriepark Wolfgang

Hanau als Forschungsstandort im Gespräch

  • Gregor Haschnik
    VonGregor Haschnik
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Das Land Hessen könnte ein Anwendungszentrum Wasserstoff im Industriepark Wolfgang ansiedeln - Fürsprecher ist der Wirtschaftsdezernent Piesold

Wirtschaftsdezernent Ralf-Rainer Piesold (FDP) führt Gespräche mit dem hessischen Umweltministerium, um Hanau als Standort für ein mögliches Anwendungszentrum Wasserstoff durchzusetzen. Dank des Industrieparks Wolfgang, wo das Zentrum angesiedelt werden könnte, sei die Brüder-Grimm-Stadt „bestens geeignet“ und habe „gute Chancen“, sagt Piesold. „Wasserstoff ist einer der wichtigsten Energieträger der Zukunft. Sollte das Anwendungszentrum in Hanau entstehen, würde das unsere Stadt deutlich voranbringen.“

In dem Zentrum könnte das Land seine Wasserstoff-Forschung bündeln und versuchen herauszufinden, wie sich das Element noch besser als alternativer Energiespeicher nutzen lässt, zum Beispiel für Elektro-Fahrzeuge oder Gebäude. Der hessische Energiegipfel hat den Ausbau der Wasserstoff-Technologie beschlossen, um die Energiewende umzusetzen. Doch ob das Anwendungszentrum überhaupt errichtet wird, steht noch nicht fest. „In einer Machbarkeitsstudie wird gerade geprüft, ob eine solche Einrichtung gewinnbringend wäre für das Land. Die Ergebnisse werden im Laufe des Monats vorliegen“, sagt Sebastian Wysocki, Sprecher des Umweltministeriums. Erst nach der Auswertung werde über den Standort, die Höhe von Fördermitteln und die Zahl von Mitarbeitern entschieden. Hanau und Frankfurt sollen jedoch die besten Karten haben. Für Frankfurt spricht dem Vernehmen nach vor allem der Industriepark Höchst, der von Infraserv betrieben wird. Dort gibt es seit 2006 eine Wasserstoff-Tankstelle.

Für Hanau, so Wirtschaftsdezernent Piesold, spreche in erster Linie der Industriepark Wolfgang mit seiner „hohen Forschungskompetenz auf dem Gebiet der Wasserstoff-Technologie“. Seit Sommer 2012 forscht im Industriepark im Hanauer Stadtteil die Fraunhofer-Projektgruppe für Wertstoffkreisläufe und Ressourcenstrategie, zudem gebe es dort „innovative Firmen wie Evonik, Umicore und Solvicore, die sich intensiv mit dem Thema auseinandersetzen“, so Piesold. „Darüber hinaus sind wir gut vernetzt mit den Hochschulen.“ Der Dezernent geht davon aus, dass die Standort-Entscheidung in den kommenden Monaten fällt.

Nach Angaben von Piesold würde die Hessen Agentur Partner des Anwendungszentrums werden. In der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung haben sich Unternehmen, Institutionen und Hochschulen zusammengeschlossen, um Standort- und Technologie-Marketing zu betreiben. Im Zuge dessen befasst sich die Hessen Agentur auch mit dem Ausbau der Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie.

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