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Hässliches in Hanau

Architekt Mäckler nimmt sich Marktplatz vor

Christoph Mäckler war mal wieder in Hanau – und ist fündig geworden auf der Suche nach „Todsünden des Städtebaus“. Für den Hessischen Rundfunk hat sich der Frankfurter Architekt und Direktor des „Deutschen Instituts für Stadtbaukunst“ in hessischen Städten wieder einmal nach Hässlichkeiten umgesehen, die er genüsslich anprangern kann.

Am Donnerstagabend wird Mäckler im hr-fernsehen den Zuschauern den Hanauer Marktplatz vorführen, insbesondere die Stadtmöblierung. Sein Fazit: Vor dem historischen Neustädter Rathaus tummelt sich ein Sammelsurium an Scheußlichkeiten. „Vor allem der Eingang zur Tiefgarage, mitten auf dem Platz, sticht als städtebauliche Sünde ins Auge. Aber auch die Bushaltestelle oder der merkwürdige Baumarktbrunnen sind Schandflecke.“ Alles wirke „stillos zusammengewürfelt“, findet der Architekt: „Wenn ich richtig gezählt habe, so gibt es hier auf dem Hanauer Marktplatz vier oder fünf verschiedene Sorten von Papierkörben, von Fahrradständern.“ Das könne man doch aus einem Guss machen.

Mäckler nutzt vor der Kamera auch gleich die Gelegenheit, den Hanauern mit seinem Skizzenbuch zu demonstrieren, „wie gestalterische Klarheit aussehen könnte“. Zum Zuge werden diese Ideen wohl nicht kommen. Denn die Hanauer haben längst selbst erkannt, dass ihr Marktplatz derzeit keine Perle ist. Und deshalb soll er ab Anfang 2012 auch umgestaltet werden. (pam.)

Die Sendung „Die sieben Todsünden des Städtebaus“ zum Thema Hanau ist am Donnerstag, 1. September, ab 22.45 Uhr im hr-fernsehen zu sehen.

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