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Der grüne Kreisfraktionschef Reiner Bousonville
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Der grüne Kreisfraktionschef Reiner Bousonville

Main-Kinzig

Grüne nun mit Sextett an der Spitze

Zwei Maintalerinnen sind nur zwei Stunden nach ihrem Parteieintritt schon Vorstandsmitglieder. Die Grünen sehen sich vor der Kommunalwahl im März 2011 gut positioniert und wollen „selbstbewusst und glaubwürdig“ in den Wahlkampf gehen.

Von Jörg Andersson

Geschäftsführerin Christina Schmidt spricht von „Dynamik“ und „Aufbruchstimmung“. Kreistagsfraktionschef Reiner Bousonville sieht die Grünen „getragen von zweistelligen Umfrageergebnissen“. Die Botschaft ist klar: Der Kreisverband Main-Kinzig sieht sich gut positioniert.

Den Beweis lieferten drei Dutzend Mitglieder, die am Dienstagabend im Bürgerhaus Bruchköbel einen neuen Vorstand wählten: Das bisher dreiköpfige Kollegialorgan ist nun doppelt so groß. Zu den arrivierten Manfred Jünemann und Schatzmeister Thomas Ohl gesellen sich Bernd Kraft und Werner Bös sowie die KFZ-Mechanikerin Nathalie Cau und Studentin Sabine Kraft. In grellgrünen T-Shirts erschienen, waren beide erst zwei Stunden zuvor als Neumitglieder begrüßt worden. Sie gehören einem Quartett aus Maintal an, das Frank Pegels und Peter Schwarz komplettieren. Mit ihnen rechnet sich der bei den Aktiven zuletzt dezimierte Ortsverband in Maintal auch wieder bessere Chancen aus, die Arbeit auf mehrere Schultern zu verteilen.

Ausgeschieden aus dem Vorstandstrio ist Stefan Weiß, der sich verstärkt in Hanau engagieren will. Seine zweijährige Bilanz fiel positiv aus: Der Kreisverband hat sich auf 178 Mitglieder vergrößert, neue Mitstreiter gebe es „quer durch alle Generationen“. Jedoch sei der Anspruch, die weißen Flecken auf der Kreiskarte zu füllen, „nicht leicht zu erfüllen“.

Das verstärkte Engagement im Kreisverband bemisst Christina Schmidt auch an den Delegiertenwahlen zum Parteirat und dem Bundeskongress in Freiburg, die zum Teil über Kampfkandidaturen entschieden wurden. Politisch haben sich die Grünen laut Weiß zuletzt erfolgreich um „gute Kontakte“ zum DGB mit Frank Hermann an der Spitze bemüht.

Vor der Kommunalwahl am 27. März wollen die Grünen laut Fraktionschef Bousonville Äußerungen über potenzielle Koalitionspartner tunlichst vermeiden. „Wir haben eigene Ideen und werden uns nicht als Anhängsel einer großen Partei verkaufen.“

Ein Kurs, den auch Matthias Zach für richtig hält: „Wir wollen selbstbewusst und glaubwürdig in den Wahlkampf gehen“, sagte der Bürgermeister aus Niederdorfelden, einst einer der Akteure im Rot-Grünen-Kreisbündnis vor zwei Jahrzehnten.

Die Kandidatenliste für die Kommunalwahl soll am 13. November verabschiedet werden.

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