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Absurder Humor in einfachen Strichen, das war KiX.

Hanau

Große Retrospektive in Hanau

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Die Galerie „Freihafen“ zeigt Arbeiten des Künstlerkollektivs KiX, das in den neunziger Jahren zusammen gewirkt hat.

Eine umfangreiche Schau mit Arbeiten des Künstlerkollektivs KiX, das vor 30 Jahren, in den neunziger Jahren, in Hanau gewirkt hatte, wird es vom 11. bis 27. Oktober in der Galerie „Freihafen“ im Hafentor geben. Erstmals wird das Archiv geöffnet, um „die Saga vom Aufstieg und Fall des playmobilistischen Imperiums“ zu erzählen, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadt. Denn zur KiX-Kultur gehörte auch das von absurdem Humor geprägte Underground-Comic mit den Strichmännchen. Seine Macher nannten den anarchischen Stil ihrer Comics selbst „Playmobilismus“.

„Wir zeigen Dokumente, Fotografien und Artefakte aus den turbulenten Zeiten des späten zwanzigsten Jahrhunderts. Wir präsentieren längst vergriffene Hefte sowie Originalseiten voller schwarzem Humor und Korrekturstiftgeschmiere und wir spulen die ausgeleierten Kassetten zurück, um dem Frühwerk der zahlreichen KiX-Bands zu lauschen“, versprechen die Ausstellungsmacher Wolfgang Kischel, verantwortlich für Soziokultur in der Stadtverwaltung, und Lukas Schobert, der die Galerie des Kulturzentrums Pumpstation (KUZ) leitet. Die Ausstellung ist Teil der Comic-Ausstellungen zur Frankfurter Buchmesse. Und: Es wird eine brandneue Ausgabe des KiX (Nr. 30 /2019) geben.

Zur Vernissage wird am Freitag, 11. Oktober, um 19 Uhr in die Galerie „Freihafen“, Hafenstraße 1, eingeladen. Anschließend wird in der Hafenkneipe gefeiert. Dort finden auch die Begleitveranstaltungen zur Retrospektive statt. 

www.kixcomics.de

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