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Mit Hilfe eines Spezialkrans wurde das Wrack geborgen. Foto: Michael Seeboth/dpa
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Mit Hilfe eines Spezialkrans wurde das Wrack geborgen.

Gelnhausen

Flugzeugabsturz bei Gelnhausen: Schwierige Suche nach der Ursache

  • Gregor Haschnik
    VonGregor Haschnik
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Die bei einem Flugzeugabsturz bei Gelnhausen verunglückten Männer waren erfahrene Piloten. Fragen wirft das eingebaute Notfallrettungssystem auf.

Gelnhausen – Am Tag nach dem Absturz eines Ultraleichtflugzeuges in der Nähe des Gelnhäuser Flugplatzes war die Ursache noch unklar. Das teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Mittwoch mit. Die am Dienstagnachmittag gegen 14.30 Uhr verunglückten Männer, ein 53-Jähriger aus Wächtersbach sowie ein 67-Jähriger aus Alzenau, galten beim Aero-Club Gelnhausen als erfahrene und umsichtige Piloten.

Auffällig ist, dass das in dem Flugzeug eingebaute Rettungssystem offenbar nicht ausgelöst wurde. Dabei handelt es sich um eine „Sprengkapsel“, die im Notfall gezündet wird und einen Fallschirm aktiviert. Weil nach dem Unfall noch Explosionsgefahr bestand, wurde ein Sicherheitsradius von etwa 100 Metern gezogen. Dann wurde die Kapsel von Spezialisten des Landeskriminalamtes entschärft. Deshalb konnten die Leichname den Angaben zufolge zunächst nicht geborgen werden.

Gelnhausen: Reste des Wracks mussten nach Flugzeugabsturz von Spezialkran geborgen werden

Die angrenzende Landesstraße war bis in den späten Abend gesperrt, zwischenzeitlich musste der Zugverkehr auf der nahegelegenen Strecke gestoppt werden. Das einmotorige Propeller-Flugzeug vom Typ Ikarus C42 war mit der Front in eine Böschung, mit dem Heck in Äste und Heckenpflanzen gestürzt. Laut Augenzeugen soll das Unglück in der Nähe der A66, Abfahrt Gelnhausen-West, kurz nach dem Start von dem Flugplatz geschehen sein, wobei der Flieger plötzlich und steil gesunken sei.

Mit einem Spezialkran der Frankfurter Feuerwehr wurde das Wrack geborgen und sichergestellt. Am Mittwochmittag war die Unfallstelle geräumt. Die Ursache für den Absturz wird jetzt von der Staatsanwaltschaft Hanau, der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung sowie Gutachtern, die die Ermittlungen am Dienstag aufgenommen hatten, untersucht.

Die Polizei bittet Zeug:innen, die etwas zum Flugverlauf vor dem Unfall sagen können, sich unter der Telefonnummer 06051 / 827 0 zu melden. (Gregor Haschnik)

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