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Gegen Altersarmut, für Vielfalt

  • Gregor Haschnik
    VonGregor Haschnik
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Fast 40 Organisationen wirken bei den 18. Hanauer Frauenwochen mit

Ich war fremd – ihr habt mich aufgenommen“ – das Motto des Weltgebetstages am 1. März „passt sehr gut“ zu den 18. Hanauer Frauenwochen, sagt die Frauenbeauftragte der Stadt, Imke Meyer. Der Weltgebetstag ist traditionell der Auftakt der Veranstaltungsreihe, die bis Samstag, 23. März, läuft. „In Hanau leben Frauen aus vielen unterschiedlichen Kulturen zusammen. Wir schätzen diese Vielfalt und wollen den Austausch so gut wie möglich fördern“, sagt Meyer.

Die Frauenwochen bieten mehrere interkulturelle Programmpunkte. Am Montag, 18. März, zum Beispiel sprechen Frauen, die in verschiedenen Ländern verwurzelt sind, über ihre Gemeinsamkeiten und Unterschiede. Der Abend, der um 18 Uhr im Olof-Palme-Haus beginnt und vom Frauenbüro sowie vom Gesprächskreis Frauen organisiert wird, trägt den Titel „Du bis anders. Ich auch!“. Über Migration und Heimat tauschen sich Frauen bereits am Freitag, 15. März, von 15 bis 17.30 Uhr im Begegnungscafé für Frauen im Stadtteilzentrum Süd-Ost aus. Das Treffen ist mit „Destination Hanau“ überschrieben.

Fast 40 Organisationen, Initiativen und Beratungsstellen beteiligen sich an den diesjährigen Hanauer Frauenwochen. Das Programm enthält mehr als 20 Veranstaltungen. Einen Überblick über die Arbeit des Frauenplenums können sich Interessierte bei einem Info-Markt am Samstag, 2. März, im Neustädter Rathaus verschaffen.

Darüber hinaus gibt es viel Unterhaltsames, beispielsweise am Mittwoch, 13. März, um 19 Uhr in der Alten Johanneskirche: Bei einem Filmabend gibt es nicht nur den Kinofilm „Chocolat“ zu sehen, sondern auch Schokolade zu essen und eine Gesprächsrunde.

Ein weiterer Schwerpunkt der Frauenwoche liegt auf dem Thema Altersarmut. „Allein in Hessen arbeiten 600000 Frauen im Niedriglohnsektor oder in Teilzeit“, sagt Meyer. „Deshalb bekommen sie später nur eine Hungerrente und kommen nicht über die Runden.“ Schon heute könnten viele der Betroffenen nicht von ihrem Lohn leben und müssten mit Hartz IV aufstocken. Die Situation sei dramatisch. „Während der Frauenwochen wollen wir uns Gehör verschaffen“, so Meyer.

Am Samstag, 16. März, startet um 12 Uhr an der Karl-Rehbein-Schule die Protest-Aktion „Reich an Arbeit – Arm im Alter“, zu der es auch eine Unterschriftensammlung gibt. Über den Wiedereinstieg ins Berufsleben informiert die Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt, Christine Hechler, am Donnerstag, 7. März, von 10 bis 15 Uhr am Telefon unter 06181/672222 oder unter 01801/555111.

In Sachen Frauenrechte „gibt es noch sehr viel zu tun“, sagt Imke Meyer. Leider sei auch Gewalt nach wie vor ein großes Thema. Dazu bietet die Frauengruppe des kurdischen Kulturzentrums einen Vortrag am Donnerstag, 14. März, um 17.30 Uhr im Kulturzentrum an.

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