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Main-Kinzig

Fokus auf Berufsschulen

  • Silvia Bielert
    VonSilvia Bielert
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Der Kreis will berufliche Schulen und Unternehmen stärker in den Blick nehmen, weil dort immer mehr Corona-Fälle auftauchen. Durch Tests von 18-Jährigen und die bessere Datengrundlage sollen Maßnahmen gezielter eingesetzt werden können.

Weil das Gesundheitsamts des Main-Kinzig-Kreises nach eigenen Angaben registriert hat, dass die Zahl der Fälle von Coronainfektionen an Berufsschulen wie auch in Unternehmen steigt, sollen nun „beide Bereiche stärker in den Blick der Präventionsarbeit“ genommen werden. Laut einer Pressemitteilung läuft die Aktion „Schnelltest-Sprint“ bereits.

„Wir wollen es jetzt genauer wissen und gezielter eingreifen“, sagt Gesundheitsdezernentin Susanne Simmler (SPD). Seit vergangenem Mittwoch ist das Deutsche Rote Kreuz mit einer Schnellteststelle an der Ludwig-Geissler-Schule in Hanau sowie an den Beruflichen Schulen Gelnhausen präsent. Mit den Schulleitungen sei abgesprochen, dass im Unterricht unter volljährigen Schüler:innen sowie beim Personal aktiv für das Schnelltestangebot geworben wird.

Simmler, Kreisschuldezernent Winfried Ottmann (CDU) und Hanaus Gesundheitsdezernent Axel Weiss-Thiel (SPD) seien sich einig, dass genauere Daten das Verständnis für die Schutzmaßnahmen des Gesundheitsamts erhöhen und dessen Arbeit erleichtern.

„Erst wenn wir solche aktuellen Erkenntnisse haben, können wir ausloten, inwiefern (...) Maßnahmen greifen oder angepasst werden müssen“, so Thiel.

Viele Schüler hätten nicht nur im Unterricht und privat viele Kontakte, sondern sie träfen auch auf der Arbeit viele Menschen oder Kunden, sagt Kreisschuldezernent Ottmann. So könnte auch die Häufung der Fälle in Berufsschulen zu erklären sein.

Susanne Simmler erhofft sich auch mehr Klarheit über mögliche Ansteckungswege in mittelständischen Unternehmen, aus denen die Berufsschülerinnen und -schüler kommen. „Etwa jede zehnte Infektion passiert am Arbeitsplatz“, sagt sie. „Wir wollen den Unternehmen gerne insgesamt dabei helfen, dass sie ihre eigenen Teststrategien verfeinern und praktikabel Woche für Woche umsetzen können.“ Dafür ist die Industrie- und Handelskammer im Boot, die ab der kommenden Woche ein „vielfältiges Beratungsangebot für ihre Mitgliedsunternehmen schalten wird“. bil

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