Gelnhausen

Fernwärme für Klinik

Die Main-Kinzig-Kliniken Gelnhausen haben auf Fernwärme umgestellt. Bislang wurden die Heizkessel im Keller mit Erdgas versorgt. Die Umstellung, so Geschäftsführer Dieter Bartsch, verbinde Umweltschutz und Wirtschaftlichkeit.

Die Main-Kinzig-Kliniken Gelnhausen haben auf Fernwärme umgestellt, um künftig klimaschonender zu sein. Als es galt, die in die Jahre gekommene Heizungsanlage zu erneuern, habe man mehrere Alternativen geprüft, erklärt Geschäftsführer Dieter Bartsch. „Fernwärme verbindet Umweltschutz und Wirtschaftlichkeit.“ Da das Wärmeverteilnetz innerhalb des Krankenhauses seit etwa vier Jahrzehnten in Betrieb ist, soll es ebenfalls saniert werden, um eine bessere Wärmeisolation der Rohre zu gewährleisten.

Bisher wurden die Heizkessel im Krankenhaus-Keller mit Erdgas versorgt. Nun liefert das Heizwerk Gelnhausen – eine Versorgungsanlage der Stadtwerke – die Wärme für sämtliche Krankenhausgebäude. Das Heizwerk wurde 1985 zur Versorgung der ehemaligen US-Kaserne errichtet. Die Stadt habe damals dafür gekämpft, dass die Army nicht auf amerikanische Kohle setzte, sondern ein Werk mit „modernster Feuerungstechnik“ in Betrieb nahm, so Siegfried Rückriegel, Geschäftsführer der Stadtwerke.

Im vollautomatischen Blockheizkraftwerk wird durch die Verbrennung von Bio-Erdgas das Wasser auf hohe Temperaturen gebracht und durch das sechs Kilometer lange Fernwärmenetz zu den Abnehmern geführt. (pam.)

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