Main-Kinzig

Geld für Integration abrufen

  • Jochen Dietz
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Die Kreis-FDP fordert, die Mittel des Bundes für die Integration von Flüchtlingen stärker in Anspruch zu nehmen und für sie mehr Arbeitsgelegenheiten zu schaffen

Der Main-Kinzig-Kreis soll die Gelder aus dem Programm Flüchtlingsintegrationsmaßnahmen (FIM) der Bundesagentur für Arbeit stärker in Anspruch nehmen. Das fordert die Kreistags-FDP.

Gerade angesichts der finanziellen Belastungen der Kommunen für Betreuung und Integration sei die verstärkte Nutzung der Bundesprogramme angezeigt, so Kreistagsmitglied Patrick Ommert in einer Mitteilung. Das FIM-Programm finanziere für Flüchtlinge Arbeitsgelegenheiten, die bei Kommunen sowie bei staatlichen oder gemeinnützigen Trägern geschaffen werden.

Dazu stünden dem Kreis für dieses Jahr 1,1 Millionen Euro zur Verfügung, so die FDP unter Berufung auf die Hanauer Agentur für Arbeit. Das entspreche etwa 330 Arbeitsgelegenheiten. Bisher seien im Kreis aber erst 52 FIM-Anträge gestellt worden. „Wir Liberale setzen uns dafür ein, dass die Mittel, die für den Kreis zur Verfügung stehen, auch hier ausgegeben werden und sinnvoll verwendet werden“, heißt es. Neben den finanziellen Aspekten versprechen sich die Liberalen weitere Perspektiven für Flüchtlinge und Wirtschaft.

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