Die Bagger hatten schon im alten Jahr den ehemaligen Pausenhof der Hanauer Pestalozzischule etwas aufgelockert. Weniger, damit jetzt der erste Spatenstich für die dort entstehende Zwei-Felder-Sporthalle in den frostharten Boden leichter fiel - sondern wegen der Frist für die Zuschüsse aus den Bundes- und Landeskonjunkturprogrammen waren bereits die Versorgungsleitungen verlegt worden.
+
Die Bagger hatten schon im alten Jahr den ehemaligen Pausenhof der Hanauer Pestalozzischule etwas aufgelockert. Weniger, damit jetzt der erste Spatenstich für die dort entstehende Zwei-Felder-Sporthalle in den frostharten Boden leichter fiel - sondern wegen der Frist für die Zuschüsse aus den Bundes- und Landeskonjunkturprogrammen waren bereits die Versorgungsleitungen verlegt worden.

Pestalozzischule Hanau

Baustart für die Sporthalle

  • Detlef Sundermann
    vonDetlef Sundermann
    schließen

Mehr Platz für den Schulsport: Die Pestalozzischule erhält für 3,2 Millionen Euro ein neues, größeres Gebäude - der Geldsegen aus dem Konjunkturpaket macht's möglich. Von Detlef Sundermann

Die Bagger hatten schon im alten Jahr den ehemaligen Pausenhof der Pestalozzischule etwas aufgelockert. Weniger, damit gestern der erste Spatenstich für die dort entstehende Zwei-Felder-Sporthalle in den frostharten Boden leichter fiel - sondern wegen der Frist für die Zuschüsse aus den Bundes- und Landeskonjunkturprogrammen waren bereits die Versorgungsleitungen verlegt worden.

Die Kosten der rund 3,2 Millionen Euro teuren Sportstätte werden bis auf einen Eigenanteil der Stadt von 100.000 Euro aus den beiden Fonds gedeckt, wie Hiltrud Herbst, Leiterin des städtischen Immobilienmanagement, sagt. Eine Bedingung war, die Bauabsicht noch 2009 zu zeigen.

Ohne den Geldsegen aus Berlin und Wiesbaden hätten die 260 Schüler der Grundschule und die Mitglieder von Vereinen vermutlich noch jahrelang ihre Leibesübungen in der betagten Turnhalle ausüben müssen, so Stadtrat Ralf-Rainer Piesold (FDP). Das Gebäude von 1961 sei in die Jahre gekommen und entspreche den heutigen Anforderungen kaum noch. Die Hallenfläche misst 290 Quadratmeter.

Die neue Halle wird drei Mal so groß sein. Ihre Architektur ist von einem soliden Erdgeschoss mit einem kubusartigen Glas-Aufbau geprägt. Aber nicht nur schöner und größer wird die Halle: Von dem Neubau verspricht sich die Stadt auch günstigere Heizkosten von jährlich 12.000 Euro, was gegenüber den bisherigen Ausgaben eine Ersparnis von 19.000 Euro wäre.

Möglich wird dies mit einer besseren Wärmedämmung und den Solarkollektoren auf dem Dach, das auch Photovoltaik-Paneele aufnehmen soll. Bis zu 50 Kilowatt Spitzenleistung sollen daraus ins Netz eingespeist werden.

Schuleigene Parkplätze

Die Bauzeit wird auf ein Jahr veranschlagt. Danach soll die alte Halle abgerissen werden. Ihre Fläche wird dann teils für einen Aufenthaltsraum für die Schüler genutzt. Außerdem sollen dort auch wieder schuleigene Parkplätze entstehen. Ein Konzept gibt es hierzu aber noch nicht.

Auf jeden Fall wünscht sich Schulleiter Karlfred Hofmann viel Grün. Das aus dem Jahr 1951 stammende Unterrichtsgebäude wurde im vergangenen Jahr renoviert.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare