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Fazit zum Stadtumbau

Hanau Ernst Harlos fehlt das Besondere

Zu einer ernüchternden Bilanz kommt Ernst Harlos, nachdem er den Wettbewerblichen Dialog auf „Soll und Haben“ hin überprüft hat. Der ehemalige Kreishandwerkermeister war Mitglied im Beirat zur Neugestaltung der Innenstadt. Nun hat der kritische Geist die Ausschreibung mit dem verglichen, was realisiert werden soll. Sein Fazit: Das geforderte „ganzheitliche Konzept“ und das „Besondere“ fehlen.

Für den Freiheitsplatz etwa seien „hochwertige Architektur“, „ganztägige kulturelle Belebung“ und ein Kino verlangt worden. Nichts davon komme. Den zugesicherten Architekten-Wettbewerb habe es nicht gegeben, alle Weiterentwicklungen seien dem vom Investor beauftragten Büro überlassen worden. Im Detail bemäntelt Harlos, dass das Glasfoyer zum Literaturquartier einem Glasdach gewichen sei. Oder dass eine besondere Platzgestaltung für „vielfältige Aktivitäten“ nicht vorgesehen sei und es für die Präsentation der archäologischen Funde keine Pläne gebe. Er bedauert zudem, dass eine Nachbildung des alten Stadttheater-Portals vorerst ad acta gelegt wurde.

Weiter weist Harlos darauf hin, dass in der Projektbeschreibung die Nutzung des Freiheitsplatzes als Parkplatz und Busbahnhof als minderwertig galt. Nun soll der Busbahnhof „weiter etwa ein Fünftel“ der gesamten Fläche einnehmen. Als Ersatz für das Kino auf dem Freiheitsplatz schlägt er vor, das Brüder-Grimm-Zentrum dort zu bauen – und das Kanzleigebäude auf dem Schlossplatz lieber für ein Hotel mit besonderem Ambiente zu nutzen.

Was den Marktplatz und das Quartier um die Wallonisch Niederländische Kirche angehe, so hätten die Stadt und ihre Baugesellschaft dem Investor „die Entwicklung abgenommen“. An beiden Orten seien überdies noch viele Fragen offen. Etwa, wo die Anlieger der Französischen Allee künftig parken sollten. (pam.)

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