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Busse sollen auch weiter durch die Fahrstraße rollen.
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Busse sollen auch weiter durch die Fahrstraße rollen.

Verkehr

Fahrstraße bleibt Busstrecke

  • Pamela Dörhöfer
    VonPamela Dörhöfer
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Die Überlegungen, aus der Fahrstraße eine reine Fußgängerzone zu machen, sind erledigt. Dafür könnte aber die westliche Nürnberger Straße vom Verkehr befreit werden.

Busse, die in der Fahrstraße zwischen Einkaufsläden und Passanten unterwegs sind, werden auch in Zukunft ein vertrautes Bild in Hanau bleiben – alle Überlegungen, die Verbindungsstraße zwischen Freiheitsplatz und Marktplatz in eine reine Fußgängerzone zu verwandeln, sind vom Tisch. Das teilten Oberbürgermeister Claus Kaminsky und Verkehrsdezernent Axel Weiss-Thiel (beide SPD) am Montag den Mitgliedern mehrerer politischer Ausschüsse mit.

Im Zuge der geplanten Umgestaltung der Innenstadt hatten die Verantwortlichen im Hanauer Rathaus erwogen, die Fahrstraße mit ihren vielen Geschäften vom Verkehr zu befreien. Die alternative Strecke hätte die Busse über einen großen Ring um den Citykern herum geführt, diese Route wäre unter anderem über das Frankfurter Tor, die Mühl- und die Leimenstraße und die Nürnberger Straße verlaufen. Nach vielen Gesprächen mit externen Fachleuten haben sich die Stadtoberen nun gegen dieses Modell entschieden – weil die Nachteile schwerer wiegen, wie Oberbürgermeister Kaminsky sagt: „So sehr ich es mir anders gewünscht hätte.“

Weiterhin schnell zum Markt

Ein wichtiges Argument bei dieser Entscheidung war der Punkt, dass der Marktplatz, den täglich mehr als 8000 Fahrgäste ansteuern, dann schlechter erreichbar gewesen wäre, erklärte Verkehrsdezernent Weiss-Thiel. Das wog umso schwerer, weil davon gleichzeitig die westliche Nürnberger Straße betroffen gewesen wäre. Heute ist das noch 1-a-Lage in der Innenstadt – wenn aber ab 2014 das neue Einkaufszentrum auf dem Freiheitsplatz steht, wird diese Ecke dann erst einmal die Hauptattraktion in der City sein: Umso wichtiger, die Gegend rund um den Marktplatz zu stärken, befand Weiss-Thiel.

Die „Balance“ mit dem künftigen Zentrum am Freiheitsplatz zu halten – diesem Ziel würde es auch dienen, die westliche Nürnberger Straße von Busverkehr zu befreien. Seit Jahren wird diskutiert, ob und wie diese unbefriedigende Situation, die das gemütliche Bummeln stark beeinträchtigt, zu beenden wäre; bislang stets ohne Ergebnis.

Kaminsky deutete an, dass dieser lange gehegte Wunsch vieler Hanauer nun Realität werden könnte. Allerdings würde die busfreie Einkaufsmeile möglicherweise auf Kosten der Anlieger rund um die Wallonisch-Niederländische Kirche gehen, die ja ebenfalls aufgewertet und ein schickes Wohnquartier werden soll: Denn die Busstrecke verliefe statt durch die Nürnberger Straße dann durch die Kölnische Straße, die Französische Allee und die Schützenstraße, führt Verkehrsdezernent Weiss-Thiel aus: „Wir müssen das noch prüfen.“ Auf jeden Fall mehr Verkehr – vor allem durch Autos und Lastwagen – bekommt die Straße am Bangert, denn von dort aus werden die Waren für das Einkaufszentrum geliefert, dort liegt auch die Zu-und Ausfahrt der Tiefgarage. Die Straße bekommt deshalb mehr Spuren, Fahrbahn und Gehwege werden verbreitert.

Der Kreisel an der Nordstraße bekommt einen größeren Durchmesser. Er hat dann für den Busbahnhof auf der Nordostseite des Freiheitsplatzes eine zentrale Bedeutung. Die Straßen an der Ost- und Südseite des Platzes sowie ein Teil der Mühlstraße werden dagegen für den Autoverkehr gesperrt.

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