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Der Wettbewerbliche Dialog nähert sich dem Ende - knapp zwei Jahre, nachdem das Hanauer Parlament das Verfahren auf den Weg gebracht hat, mit dem ein Investor für die Neugestaltung der Innenstadt gefunden werden soll. In diesem Jahr blühen hier auf dem Freiheitsplatz die Tulpen - 2011 wird hier (wahrscheinlich) umgebaut.
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Der Wettbewerbliche Dialog nähert sich dem Ende - knapp zwei Jahre, nachdem das Hanauer Parlament das Verfahren auf den Weg gebracht hat, mit dem ein Investor für die Neugestaltung der Innenstadt gefunden werden soll. In diesem Jahr blühen hier auf dem Freiheitsplatz die Tulpen - 2011 wird hier (wahrscheinlich) umgebaut.

Stadtumbau Hanau

Als Erstes werden Straßen umgebaut

  • Pamela Dörhöfer
    VonPamela Dörhöfer
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Zurzeit verhandeln Juristen und Kaufleute über die Details des Wettbewerblichen Dialogs wie Grundstückskäufe und Mietverträge. Für die Werbung spannt die Stadt selbst die Brüder Grimm ein.

Der Wettbewerbliche Dialog nähert sich dem Ende - knapp zwei Jahre, nachdem das Parlament das Verfahren auf den Weg gebracht hat, mit dem ein Investor für die Neugestaltung der Innenstadt gefunden werden soll. Der Magistrat wird am 19. April die "Angebotsphase" einleiten.

Bis zum 10. Mai haben die Bieter - die holländische Projektgruppe 3W und das Lübecker Unternehmen HBB - dann Zeit, ihre Angebote abzugeben. Der Magistrat wird am 25. Mai entscheiden, wer den Zuschlag erhält. Die Stadtverordneten sollen dieses Votum am 31. Mai bestätigen.

Der 140-köpfige Bürgerbeirat wurde in der vergangenen Woche über den aktuellen Stand informiert. Derzeit verhandeln vor allem Juristen und Kaufleute mit den Investoren. Dabei geht es laut städtischer Pressestelle um den Grundstücksverkauf auf dem Freiheitsplatz, den Mietvertrag für die Bücherei, den städtebaulichen Rahmenvertrag für Einzelhandel und Straßenraum sowie um Verträge für Grimm-Kulturzentrum, Kino und Hotel.

Landesdenkmalamt verhandelt über Reste der Stadtmauer

Auch die Neuorganisation des Busbahnhofs und die Verkehrsführung am Freiheitsplatz wurden noch einmal besprochen. Wie mit den Resten der alten Stadtmauer umgegangen werden soll, die unter dem Freiheitsplatz gefunden wurden, klärt das Landesamt für Denkmalpflege mit Vertretern der Stadt.

Die Bauarbeiten sollen noch in diesem Jahr mit der Umgestaltung ausgewählter Straßen beginnen, die einen Vorgeschmack auf den künftigen Gesamteindruck geben sollen. Den Stadtumbau können die Bürger über eine Website verfolgen, dort werden auch die Brüder Grimm virtuell über den Fortgang erzählen. Außerdem sind Baustellenführungen und Events geplant. Die Kampagne lautet: "Dein Hanau baut".

DKP ärgert sich über "verdummende Werbung"

Diesen Slogan sieht die DKP Main-Kinzig als "verdummende Werbung" an, "die mit Steuergroschen bezahlt werden", so Sprecher Klaus Seibert. "Unerträglich" findet er auch, wie die Brüder Grimm dafür "instrumentalisiert" würden. Den Verkauf des Freiheitsplatzes an einen Investor lehnt die DKP ab. Grund und Boden müssen "jeglicher Art von Spekulation entzogen" werden. Die Stadt beraube sich "selbst ihres elementaren Rechts auf Gestaltung des öffentlichen Raums".

Die "Vorgehensweise bei der Auswahl des Investors" hält die DKP für "undemokratisch", auch der Beirat bestehe aus "handverlesenen Bürgern". Kritisiert wird zudem der kurze Zeitraum zwischen der Entscheidung des Magistrats und des Parlaments. Am liebsten aber möchte die DKP den Wettbewerblichen Dialog sofort gestoppt sehen.

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