Main-Kinzig

Erneute Erklärung zur ICE-Trasse

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Mehrere Gemeinden und Initiativen fordern in der "Wächtersbacher Erklärung", die Variante IV der ICE-Trasse Hanau-Fulda umzusetzen.

In einer erneuten „Wächtersbacher Erklärung“ haben sich die Bürgermeister von Bad Orb, Biebergemünd, Brachttal, Gelnhausen und Wächtersbach sowie fünf Initiativen zur ICE-Trasse Hanau-Fulda für die Variante IV ausgesprochen, teilt Volker Lemcke, Vorsitzender von Pro BrachtTal und Sprecher des BI-Verbunds Bahnausbau Main-Kinzig, mit. 

„Die modifizierte Trasse IV ist eindeutig die beste Variante für den Bahnausbau“, heißt es. Die DB Netz AG habe nach eigener Aussage die Lösung mit der größten Akzeptanz in der Region gesucht, damit sei für die Bürgerinitiativen und Bürgervertreter klar, dass es nur eine Variante sein könne, die im Störungsfall den Nahverkehr flüssig weiterlaufen lässt und darüber hinaus die Möglichkeit zum Ausbau des Nahverkehrs gibt.

Die DB Netz hatte Anfang Mai beim 12. Treffen des Dialogforums bekannt gegeben, dass die Trassenvarianten IV und VII in die finale Entscheidungsrunde kommen. Hierzu ist nachträglich eine achte Variante aufgenommen worden. Damit verschiebt sich die Festlegung auf eine Vorzugsvariante auf den 15. Juni. Bis dahin soll auch eine technische Lösung für eine Umfahrung des Kinzigsee erarbeitet werden, berichtet die Bahn.

Die nun in der Erklärung favorisierte Trasse zieht sich nah entlang der Autobahn 66. Tangiert wären damit von der Schnellbahnstrecke vor allem etwa die Kernstädte von Steinau, Schlüchtern, Bad Soden-Salmünster und  Bad Orb. 

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