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Gelnhausen

Eine Waldorfschule für den Kreis

  • Gregor Haschnik
    VonGregor Haschnik
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Eltern wollen eine Schule gründen, die sich an Rudolf Steiner orientiert.

Noch besucht Stefanie Benderts Sohn den Waldorfkindergarten in Gelnhausen, doch schon bald kommt er in die Schule. Am liebsten wäre Bendert eine Waldorfschule: „Dort können sich Kinder entfalten, selbstbewusst und selbstständig werden“, sagt sie und fügt hinzu: „Ich finde den ganzheitlichen Ansatz gut, bei dem Kunst und Musik eine wichtige Rolle spielen.“

Das Problem: Die nächsten Waldorfschulen sind weit weg, in Frankfurt und in Künzell bei Fulda. Deshalb hat sich Bendert mit anderen Eltern aus dem Waldorfkindergarten und weiteren Anhängern der Pädagogik von Rudolf Steiner zusammengeschlossen. Ihr Ziel: Die Gründung einer Waldorfschule, in zwei bis drei Jahren, in Gelnhausen oder in der näheren Umgebung. Mit einem Angebot von der ersten bis zur dritten Klasse soll es losgehen, später soll eine Oberstufe hinzukommen. Es wäre die erste Waldorf-Schule im Main-Kinzig-Kreis. Dass das Bedürfnis nach einer solchen Schule groß ist, schließt Bendert unter anderem daraus, dass es im Waldorfkindergarten deutlich mehr Anfragen als Plätze gibt.

Seit der Eröffnung des Kindergartens im Jahr 1989 hat es bereits Anläufe zur Gründung einer Schule gegeben, doch der Durchbruch gelang bislang nicht. Bendert und ihre Mitstreiter – zurzeit sind es zehn aktive, weitere werden gesucht – haben bereits einige Hürden genommen. Sie haben ihre Pläne dem Kreis und der Stadt Gelnhausen präsentiert und einen Kooperationsvertrag mit der Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) der Freien Waldorfschulen Hessen unterzeichnet. Die Initiative, die sich zweimal im Monat trifft, wird von einem Gründungsberater der LAG unterstützt. Gemeinsam überlegen sie: Welcher Standort ist der beste? Welche Kommune ist bereit, die Initiative intensiv zu unterstützen? Wie soll das pädagogische Konzept genau aussehen? Wie viele Schüler können aufgenommen werden? Und: Wie soll sich die Schule finanzie

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