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Bücherfreunde: Julia Huneke und Gerhard Schultheiß.
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Bücherfreunde: Julia Huneke und Gerhard Schultheiß.

Nidderau

Bücher – nach wie vor zum Anfassen

Die Buchmesse Main-Kinzig richtet sich nicht nach dem Trend zur Digitalisierung. 40 Verlage sind beteiligt.

Von Christoph Süß

Die Buchmesse Main-Kinzig richtet sich nicht nach dem Trend zur Digitalisierung. 40 Verlage sind beteiligt.

Die Main-Kinzig-Buchmesse setzt auch bei ihrer 14. Auflage auf Gedrucktes. „Bei uns steht der Kontakt der Autoren und Verlage zu ihren Lesern im Vordergrund“, sagt Organisatorin Julia Huneke. Obwohl der Trend zu digitalen Inhalten auf der regionalen Bücherschau in Nidderau keine Rolle spiele, seien die Plätze schnell vergeben gewesen.

Der Besuch der Buchmesse bleibt kostenlos. „Wir wollen niemanden abschrecken“, sagt Bürgermeister Gerhard Schultheiß (SPD). Doch da die dreitägige Veranstaltung für die Stadt ein Zuschussgeschäft sei, steige der Eintritt für die Auftakt-Veranstaltung am Freitagabend im Ostheimer Bürgerhaus – der Badesalz-Komiker Henny Nachtsheim tritt dort zu einer Lesung an „ohne zu lesen“, heißt es im Programm.

Freier Eintritt

Die Stadt hofft wieder auf mehr als 1000 Besucher ihrer Messe, die sie als Beitrag zum Kulturleben in der Region und für sie selbst als Aushängeschild begreift. Über 40 Verlage – die meisten wie immer aus dem Umkreis – stellen sich und ihre Bücher in der Willi-Salzmann-Halle vor. Unter ihnen ist etwa der Gründauer Triga-Verlag, der ein breites Themen-Spektrum abdeckt. Obwohl bei der Vergabe der Standplätze das Prinzip „Wer zuerst kommt, mahlt zuerst“ gilt, achtet Huneke laut eigener Aussage darauf, dass auch neue Verlage dabei sind.

Der Verleger Bernhard Naumann hatte 1999 die Idee zu der Messe, die sich längst zu einer festen Größe für die regionale Verlagslandschaft entwickelt hat; sie ist nach Angaben der Stadt die einzige ihrer Art im Main-Kinzig-Kreis und feiert im nächsten Jahr ihr 15-jähriges Bestehen.

Am Samstag und Sonntag finden in zwei Räumen in der Salzmann-Halle mehr als 30 Lesungen statt. Die Verlage und Autoren – einige von ihnen kommen als Selbstverleger – entscheiden frei, ob sie sich daran beteiligen. Der Naumann-Verlag berät die Stadt bis heute bei der Organisation der Messe und lässt in diesem Jahr seinen Autor Matthias Fischer aus „Das Gift der Propheten“ vorlesen.

Huneke hat außerdem Hanna Winter engagiert, gebürtige Bad Vilbelerin und Autorin des Ullstein-Verlags. „Bei uns geht es noch um Haptik“, sagt Julia Huneke auf die Frage nach digitalen Inhalten. Dabei verfüge die Halle über die notwendige Elektronik. Astrid Hohlbein bietet am Samstagnachmittag einen literarischen Spaziergang durch Windecken an. Am Abend begleitet dann der Kammerchor Canthemus musikalisch eine Lesung mit dem Regisseur Jochen Nix.

Für Kinder gibt es ein Sonderprogramm. So werden die Sieger des Lesewettbewerbs der Schulen auf der Bühne gekürt. Außerdem gibt es Bastel-, Mal- und weitere Mitmach-Angebote, damit die Eltern ungestört nach neuen Büchern suchen können.

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