Hanau

Bieterduo für Schlossplatzumbau favorisiert

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Politik trifft Vorentscheidung zur Neugestaltung.

Bei der Entwicklung des Schlossplatzareals wird das Konzept der Bietergemeinschaft aus städtischer Baugesellschaft und Planungsbüro Terramag, Hanau, favorisiert. Das teilte gestern Oberbürgermeister Claus Kaminsky (SPD) nach einer nicht öffentlichen, gemeinsamen Beratung von Magistrat, Strukturausschuss und Ortsbeirat am Donnerstagabend mit. Auf die Ausschreibung hin gab es drei Bewerber. Im März wurden die Konzepte an einem Bürgerwochenende der Öffentlichkeit vorgestellt. Ob der Eingaben haben die Bieter ihre Konzepte nachgearbeitet.

In dem präferierten Entwurf sei es „besonders überzeugend gelungen“ die „leitende Idee“ der Konzeptvergabe aus Wohnen, Arbeiten und kultureller Nutzung umzusetzen, berichtete Kaminsky. Eine Rehistorisierung an dieser Stelle der Altstadt werde es nicht geben. Das Haus des Handwerks wird einem Neubau weichen, das gut 2300 Quadratmeter große Grundstück verkauft die Stadt für 470 000 Euro. Es entstehen Wohnungen und Büros, Letztere will Terramag beziehen. Als Frequenzbringer hat eine Tanzschule ihren Einzug zugesagt. Der Schlossplatz wird künftig parkplatzfrei sein und wie der benachbarte Fronhof als Fläche für Kulturveranstaltungen oder Feste offenbleiben.

Kaminski bezeichnete die Schlossplatzgestaltung als „letzten großen Baustein des Stadtumbaus“, der 2013 mit der Neugestaltung des Freiheitsplatzes und dem Bau eines Einkaufszentrums dort begann. Das favorisierte Konzept zum Schlossplatz wird in den kommenden Tagen in mehreren politischen Gremien beraten. Die Stadtverordneten werden am 23. September entscheiden. Laut Kaminsky können die Bauarbeiten im Sommer 2020 beginnen.

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