Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Im vergangenen Jahr strömten rund 200.000 Besucher in den 107 Hektar großen Park von Klein-Auheim, darunter rund 50.000 Kinder und Jugendliche. Die 13 speziell geschulten Führer arbeiten auf Honorarbasis und informierten in 640 Führungen etwa 8800 Kinder und 2700 Erwachsene über einheimische Wildtiere wie Wildschweine, Elche, Wölfe, Wildkatzen, Waschbären, Rotwild, Mufflons oder Wisente. Den naseweisen Frischling hat dpa-Fotograf Uwe Anspach in der Fasanerie beobachtet.
+
Im vergangenen Jahr strömten rund 200.000 Besucher in den 107 Hektar großen Park von Klein-Auheim, darunter rund 50.000 Kinder und Jugendliche. Die 13 speziell geschulten Führer arbeiten auf Honorarbasis und informierten in 640 Führungen etwa 8800 Kinder und 2700 Erwachsene über einheimische Wildtiere wie Wildschweine, Elche, Wölfe, Wildkatzen, Waschbären, Rotwild, Mufflons oder Wisente. Den naseweisen Frischling hat dpa-Fotograf Uwe Anspach in der Fasanerie beobachtet.

Alte Fasanerie Hanau

Besuchermagnet Wildpark

Rund 200.000 Besucher haben im vergangenen Jahr ihren Spaß im Hanauer Wildpark gehabt. Ohne den Förderverein wäre eine erfolgreiche Arbeit des Waldzoos kaum möglich. Von Ute Vetter

Von Ute Vetter

"Ohne diesen konstruktiven und sehr aktiven Förderverein wäre der Wildpark Alte Fasanerie nicht das, was er ist - ein Besuchermagnet und wichtiger Hanauer Standortfaktor", lobte Christian Schaefer, Leiter des Forstamtes Hanau-Wolfgang.

Am Freitagabend tagten etwa 30 der über 2400 Vereinsmitglieder im Infozentrum des Parks. Während draußen am Lagerfeuer eine Kinderführung ausklang, ging es drinnen bei ausgestopften Wildtieren um Geleistetes, Berichte, Projekte und Zahlen - unter Leitung der Vorsitzenden Hannelore Moravec.

Laut Schaefer strömten im vergangenen Jahr rund 200.000 Besucher in den 107 Hektar großen Park von Klein-Auheim, darunter rund 50.000 Kinder und Jugendliche. Die 13 speziell geschulten Führer arbeiten auf Honorarbasis und informierten in 640 Führungen etwa 8800 Kinder und 2700 Erwachsene über einheimische Wildtiere wie Elche, Wölfe, Wildkatzen, Waschbären, Rotwild, Mufflons oder Wisente. Allein die Biologin Marion Ebel führte nochmals fast 5000 Menschen - vor allem bei ihren besonders beliebten Wolfsheul-Veranstaltungen.

Neben Ebel und dem technischen Leiter Günther Hunold sorgen sich vier Pfleger um das Wohl der Tiere im Park. Hinzu kommen Teilzeitmitarbeiter, die für Konzepte, Kasse und Führungen zuständig sind. "Die Personalkosten betrugen rund 100.000 Euro", so Schaefer. Er notierte für 2009 ein Defizit von rund 200.000 Euro bei einem Umsatz von rund 630.000 Euro.

Ursache dafür seien viele Investitionen und Reparaturarbeiten sowie die teure Bekämpfung des gefährlichen Schädlings Eichenprozessionsspinner. "Unser Ziel ist es jetzt, eine Kostendeckung zu erreichen", sagte Schaefer und betonte: "Ohne den Förderverein ginge es dem Park viel schlechter."

Der sich immer weiter ausbreitende Eichenprozessionsspinner soll im April/Mai mit einem bakteriellen Mittel aus der Luft bekämpft werden. "Das ist erfolgreicher, billiger und gefahrlos für die Tiere", so Schaefer. Der Park müsse dann nur für einige Stunden geschlossen werden.

Der Förderverein hatte Ende 2009 noch rund 45.000 Euro in der Kasse. Er nimmt jährlich etwa 95.000 Euro über Mitgliedsbeiträge ein und erhält von der Stadt rund 5000 Euro Zuschuss. Hinzu kommen einige Spenden. Er zählt aktuell 60 Tierpatenschaften.

Viele Projekte, in den letzten Jahren gestartet oder in 2009 vollendet, wurden mitfinanziert: Der Uhufelsen, das Streichelgehege, die neue Wasserleitung, der Fang- und Impfstall für Wisente, die Auerochsentränke, ein Berg fürs Muffelwild, ein Verbissgarten. Zudem wurden neue Tiere gekauft: zwei Elche, ein Wolf, Störche und zwei Leinegänse - eine fast ausgestorbene Art - für ein Schutzprojekt. "Der Förderverein ist damit erstmals in einem Zuchtbuch vertreten", betonte Hannelore Moravec.

Der Verein plant auch wieder einige Großveranstaltungen: Die Eiersuche am Ostermontag, das Waldfest Mitte August und das Vorweihnachtsfest mit Wolfsheulen im November. Hinzu kommen einige Themennachmittage.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare