Hanau

Beispiel für Lärmschutz in Hanau

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Eine Wand an der Reichenberger Straße dient als Orientierungshilfe, was in Zukunft zu erwarten sei.

Eine am Rand des neuen Wohnbauareals auf dem Gelände der ehemaligen Bekleidungsfabrik Philipp entstandene sechs Meter hohe Lärmschutzwand kann eine Orientierungshilfe dafür sein, was im Zuge der nordmainischen S-Bahn im Stadtgebiet auf rund zehn Kilometer Länge zu erwarten ist. Das erklärte Stadtrat Thomas Morlock (FDP) laut einer Mitteilung beim Stadtteiltreffen Nordwest. Die Wand sei vom ehemaligen Firat-Markt in der Reichenberger Straße in Auftrag gegeben und von der Deutschen Bahn gebilligt worden. Freilich sei in städtebaulich sensiblen Bereichen streng auf Qualität zu achten, sowie auf das Verhindern von großen potenziellen Graffiti-Flächen.

Daher taugten die Standardlösungen der Deutschen Bahn hier nicht. Deshalb sei zusammen mit der DB ein Designbüro eingeschaltet worden. Morlock berichtete weiter, dass für die Planfeststellung der nordmainischen S-Bahn im dritten Quartal 2020 ein zweiter Erörterungstermin für den Abschnitt Hanau notwendig sei.

Auch die künftige Busanbindung nördlich des Alten Rückinger Wegs, zunehmender wilder Müll und Hundekot im Viertel hätten das Stadtteiltreffen bestimmt. Über die Wohnungen auf dem ehemaligen Philipp-Gelände hinaus entstehen laut Morlock weitere in der Bruchköbeler Landstraße. 

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