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Main-Kinzig

Bau von Seniorenheim in Wächtersbach rückt näher

  • Stefan Simon
    VonStefan Simon
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Landrat Thorsten Stolz (SPD) übergibt Baugenehmigung an die Alten- und Pflegezentren Main-Kinzig. Der Bau soll im Frühjahr 2022 beginnen.

Der Bau einer Seniorendependance in Wächtersbach-Waldensberg ist einen weiteren großen Schritt nähergerückt. Landrat Thorsten Stolz (SPD) hat vor wenigen Tagen die Baugenehmigung an die Alten- und Pflegezentren Main-Kinzig (APZ) überreicht, heißt es in einer Mitteilung.

Es sei verständlich, dass die Bürgerinnen und Bürger dort wohnen bleiben wollen, wo sie sich daheim fühlten, sagt Stolz. „Diesem Wunsch entsprechen die APZ mit ihrem Dependancenmodell, und die Menschen in und um Waldensberg können sich schon jetzt drauf freuen, dass diese Möglichkeit für sie bald gegeben ist“, sagt Stolz .

In Waldensberg sollen 36 Pflegeplätze entstehen, die im Hausgemeinschaftsmodell aufgeteilt werden. Das heißt in drei Wohngruppen zu je zwölf Personen. Nach Angaben der Stadt sollen die Räume der Bewohnerinnen und Bewohner mit der „neuesten Technik und Pflegebetten der neuesten Generation“ ausgestattet werden. Außerdem sollen die Räumlichkeiten über Wlan und Breitbandanschlüsse verfügen.

Das Bauwerk werde nach hohem Energieeffizienzstandard gebaut und mit Photovoltaik, Wärmepumpe und Solarthermie auf regenerative Energienutzung setzen, heißt es weiter.

Der gesamte Bau hat eine Fläche von rund 2700 Quadratmetern. Der Baubeginn sei für Frühjahr 2022 geplant. Die Kosten lägen bei 7,25 Millionen Euro. „Die Plätze in den bestehenden Seniorendependancen sind enorm nachgefragt. Die Bewohnerinnen und Bewohner kommen nicht nur aus der Standortkommune, sondern auch aus den Umlandkommunen“, sagt Reinhold Walz, Geschäftsführer der APZ. Den Menschen sei es einfach wichtig, ihre Region zu kennen und auf kurze Wege setzen zu können.

Landrat Stolz bestätigt, dass in den vergangenen Jahren vermehrt Rufe aus anderen Kommunen nach solchen Angeboten lauter wurden. „Aus diesem Grund schaffen wir weitere Dependancen in Jossgrund und Wächtersbach.“

Aus diesem Grund dankte Landrat Stolz den Rathäusern und der Bürgerschaft, die konstruktiv und offen mit diesen Vorhaben umgegangen seien und bei der Planung unterstützten. stn

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