Schienen im Morgennebel: Damit die Schnellbahntrasse eines Tages Hanau mit Würzburg und Fulda verbinden kann, müssen Umweltbedenken aus dem Weg geräumt werden.
+
Schienen im Morgennebel: Damit die Schnellbahntrasse eines Tages Hanau mit Würzburg und Fulda verbinden kann, müssen Umweltbedenken aus dem Weg geräumt werden.

Main-Kinzig

Bahntrasse suchen

  • Detlef Sundermann
    vonDetlef Sundermann
    schließen

Weiterer Schritt auf dem Weg zur neuen Schnellbahntrasse Hanau-Würzburg-Fulda: Am 22. Januar findet die Voruntersuchung zur Umweltprüfung statt.

Wegen der Schnellbahntrasse Hanau-Würzburg-Fulda wird es am Donnerstag, 22. Januar, zu einem Scoping-Termin kommen, teilt das Regierungspräsidium (RP) Darmstadt mit. Gegenstand des Termins ist der nördlich von Gelnhausen gelegene Suchraum, der sich dreieckförmig zwischen Gelnhausen, Fulda und Jossa erstreckt.

Der Scoping-Termin stellt eine Vorstufe – Grundlagenermittlung – zur Umwelt- und Raumverträglichkeitsstudie der Deutschen Bahn dar, notiert das RP. Eingeladen sind Vertreter der Kommunen, Fachstellen, Träger öffentlicher Belange und Vereinigungen. Wie das RP bemerkt, werden Einwände und Bedenken gegen eine mögliche Neubaustrecke nicht Thema sein, hierzu könne das spätere Raumordnungsverfahren genutzt werden. Ort und Uhrzeit zum öffentlichen Scoping-Termin sind noch nicht mitgeteilt worden.

In einer Info-Veranstaltung im Oktober betonte die Bahn, dass die Suche nach einer Trasse unvoreingenommen erfolgen solle. Alle bisherigen Varianten wie die umstrittene Mottgersspange sind damit erst einmal vom Tisch. Der viergleisige Ausbau zwischen Hanau und Gelnhausen gilt als weniger kritisch. Die beiden neuen Gleise sollen neben der aktuellen Trasse verlegt werden. sun

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare