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Schöneck/Glauburg

Bahn will Lieschen flott machen

Höhere Kapazitäten versprochen.

Mit Erleichterung hat der Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) gestern laut eigener Aussage auf die Ankündigung der Deutschen Bahn reagiert, gegen die technischen Probleme auf der Niddertalbahn Maßnahmen zu ergreifen. Zur Sicherung des Betriebs auf der Strecke zwischen Glauburg und Bad Vilbel – insbesondere zur Vermeidung von Zug-ausfällen und Kapazitätseinschränkungen – will DB Regio Hessen kurzfristig zusätzliche Personal- und Fahrzeugkapazitäten in Stockheim bereit stellen – in der am stärksten betroffenen Kommune Schöneck im Main-Kinzig-Kreis sieht der Schönecker Gemeindevertreter Dieter Schulz (SPD) das skeptisch.

Um bei technischen Problemen an den Zügen in der Hauptverkehrszeit am Morgen kurzfristig reagieren zu können, unterstützt laut der Bahn ein zusätzlicher Lokführer am Startbahnhof in Stockheim die Vorbereitung der Züge. Außerdem stehe für die Pendler am Morgen in Stockheim ein zusätzliches, einsatzfähiges Reservefahrzeug bereit.

Durch Einbeziehung von überregionalen Werkstätten ist es DB Regio laut eigener Aussage gelungen, die Kapazitäten in seiner Frankfurter Werkstatt so zu verbessern, dass Fahrzeuge, die nur einen kleineren Reparatur- oder Wartungsaufwand haben, für den Fahrgastbetrieb schnell wieder zur Verfügung stehen. Damit stelle DB Regio sicher, dass den Fahrgästen der Niddertalbahn das vom RMV bestellte Platzangebot zur Verfügung steht. Das Unternehmen „bedauert die Qualitätsmängel der letzten Wochen“, heißt es in einer Erklärung.

Schulz merkt zu den Versprechen der Bahn indes kritisch an: „DB-Regio versucht mit der Maßnahme einen Zustand herzustellen, der für jeden Fahrgast auf jeder Strecke in Deutschland selbstverständlich ist“. Die RMV-Kunden müssten sich schließlich auf den Fahrplan verlassen können – nicht mehr und nicht weniger versuche die Bahn mit den Maßnahmen jetzt umzusetzen.

Schulz, der selbst als Pendler auf die Niddertalbahn angewiesen ist, vermutet, dass die erst seit Dezember auf der Strecke verkehrenden, runderneuerten Triebwagen nicht mehr so zuverlässig wie geplant funktionieren. Sie seien nach mehr als zehn Jahren Einsatz in Thüringen zur Niddertalbahn bekommen. Angesichts der Tatsache, dass die Kommunen nun für die Niddertalbahn mehr Geld an den RMV überweisen müssten als zuvor, seien die Pannen nicht hinnehmbar.

Der SPD-Mann mahnt außerdem Verbesserungen beim Ein- und Ausstieg in Kilianstädten an, wo weiter ein riesiger Abstand zur Bahnsteigkante klafft. (chs.)

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