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Die Bagger rollen an

Hanau Baubeginn auf dem Freiheitsplatz in der kommenden Woche

Die Stadt hat nun den Zeitplan zum Umbau des Freiheitsplatzes konkretisiert. Bereits in der kommenden Woche – und damit früher als geplant – rollen die ersten Bagger an.

Ihre erste Aufgabe: Kanalbauarbeiten. Rund 90 Meter der Rohre verlaufen derzeit in vier Meter Tiefe unter dem Parkplatz und müssen verlegt werden, denn dort entsteht später eine Tiefgarage. In Zukunft wird der Kanal unter der Straße „Am Freiheitsplatz“, also auf der Nordseite, verlaufen.

Das hat zur Folge, dass die Busse nicht mehr diese Straße passieren können. Sie werden von der Hospitalstraße aus in die verlängerte Hammerstraße geführt und biegen am Schwanenbrunnen links ab. Der Brunnen muss deswegen weichen, er wird eingelagert und später an anderer Stelle wieder neu aufgebaut. Der Individualverkehr wird komplett verbannt: Er wird bereits am Frankfurter Tor in die Innenstadt umgeleitet.

Konsequenzen wird das auch für die Straße „Im Bangert“ haben. Der Parkstreifen verschwindet, ebenso der Radweg an der Nordseite des Freiheitsplatzes. Dort entsteht eine provisorische Fahrspur, damit die Anlieger zu ihren Häusern kommen können. Diese erste Phase der Bauarbeiten sollen bis Mai kommenden Jahres abgeschlossen sein.

Ebenfalls bereits im November beginnt der „Rückbau“ des Freiheitsplatzes. Papierkörbe, Geländer und Pavillons verschwinden; das Areal muss dem Investor des neuen Einkaufszentrums sozusagen „besenrein“ übergeben werden. Sobald der dazugehörige Bebauungsplan verabschiedet ist, wird dann auch der Karstadt-/ Barthel-Komplex abgerissen.

Im März machen sich die Archäologen auf die Suche nach dem mittelalterlichen Hanau. Im Juli 2012 schließlich sollen die Aushubarbeiten für die Tiefgarage beginnen.

Kritik an dem „überhasteten Baubeginn“ kommt derweil von der DKP Main-Kinzig: Besonders der Abriss von Karstadt-Barthel und die damit verbundene Erweiterung des Einkaufszentrums hätte vorab mit den Bürgern diskutiert werden müssen. Die DKP klagt auch über den Abriss des Westkarrees, obwohl dort noch immer Mieter wohnten. Das sei „menschenverachtend“. (az.)

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