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Bäume kein Hindernis

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Der Umbau des Freiheitsplatzes wird nicht an den Platanen scheitern. Das hat Oberbürgermeister Kaminsky versichert.

Die Verantwortlichen im Hanauer Rathaus wollen „alle Möglichkeiten“ prüfen lassen, ob bei der Neugestaltung des Freiheitsplatzes die Platanen stehen bleiben können, teilt Oberbürgermeister Claus Kaminsky (SPD) mit. So soll etwa geklärt werden, ob ein „Versetzen oder Verschieben“ der geplanten vier Gebäude für Einzelhandel, Gastronomie und Bibliothek denkbar sei. Ob die Bäume erhalten werden könnten oder nicht, werde „letztendlich das Ergebnis fachlicher, wirtschaftlicher und politischer Abwägung“ sein, formuliert es der Rathauschef.

Er stellt aber auch klar, dass die ab 2011 geplante Umgestaltung der Innenstadt „bestimmt nicht“ am Erhalt der Bäume auf dem Freiheitsplatz scheitern werde. Zudem solle für die gesamte City in den nächsten Monaten ein Grünkonzept erarbeitet werden. „Unabhängig“ vom Schicksal der Platanen werde die Innenstadt künftig in jedem Fall „grüner“ werden, verspricht Kaminsky.

Nach den Sommerferien soll zunächst die Ausführungsplanung für die neuen Gebäude auf dem Marktplatz gegenüber Kaufhof ausgeschrieben und ein Konzept für ein einheitliches Straßendesign geschaffen werden.

Derzeit werde außerdem an einem Betreiberkonzept für ein mögliches Brüder-Grimm-Kulturzentrum am Schlossplatz gearbeitet. Die HBB aus Lübeck, privater Partner bei der Umgestaltung der Innenstadt, habe zugesagt, sich zu beteiligen. Den größten Teil der Kosten allerdings muss die Kommune selbst stemmen. Und erst wenn der finanzielle Umfang bekannt sei, könne das Parlament entscheiden, ob die Stadt sich das Zentrum leisten werde oder nicht, erklärt Kaminsky. ( pam)

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