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Die Luftmessstation Friedberger Landstraße in Frankfurt. 

Tüv-Bericht

Luftmessstation in Hessen korrekt aufgestellt

Lediglich eine Anlage in Wiesbaden entspricht nicht den Anforderungen des Bundes-Immissionsschutzgesetzes.

Nach einer Untersuchung des Tüv-Rheinland sind Luftmessstationen in Hessen weitestgehend korrekt aufgestellt. Lediglich eine Anlage in Wiesbaden entspreche nicht den Anforderungen des Bundes-Immissionsschutzgesetzes, teilten das hessische Umweltministerium und das Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie am Mittwoch mit. Allerdings sei diese bereits vor Inkrafttreten der aktuellen gesetzlichen Regelungen eingerichtet worden und dürfe weiterbetrieben werden, weil die Werte repräsentativ für die Immissionsbelastung seien.

Bei bundesweit 66 von 70 überprüften Messstellen gab es demnach keine Auffälligkeiten, drei weitere liefern nach Einschätzung des Tüv Rheinland repräsentative Ergebnisse, obwohl die Standorte leicht von den EU-Vorschriften abweichen. Die Ergebnisse stellten Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) und Tüv-Experte Peter Wilbring am Mittwoch in Berlin vor.

Zu hohe NO2-Werte sind der Grund für Fahrverbote für ältere Diesel, denn Dieselautos sind in Städten für einen großen Teil der Belastung verantwortlich. Wo gemessen wird, schreibt eine EU-Richtlinie vor, die allerdings einen gewissen Spielraum lässt. Kritiker hatten immer wieder behauptet, in Deutschland werde zu streng gemessen. In Hessen gilt bislang nur in Darmstadt ein Fahrverbot für ältere Diesel. (dpa)

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