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Direkt neben der viel befahrenen Schiersteiner Straße werden die Schadstoffe gemessen.
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Direkt neben der viel befahrenen Schiersteiner Straße in Wiesbaden werden die Schadstoffe gemessen.

Umwelt

Lockdown sorgt für saubere Luft

Die Corona-Pandemie mit sehr viel weniger Verkehr hat in Hessen für sauberere Luft gesorgt. Das ist eine gute Nachricht insbesondere für Städte, in denen Fahrverbote möglich waren.

Im Corona-Jahr 2020 ist die Luft in Hessen deutlich sauberer geworden. Das hat das Hessische Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie (HLNUG) in einer vorläufigen Auswertung der Messwerte für Stickstoffdioxid (NO2) ermittelt, über die es am Freitag berichtete.

Das ist eine gute Nachricht insbesondere für Städte, in denen Fahrverbote möglich waren, weil die Stickstoffdioxidwerte jahrelang weit über dem zulässigen Grenzwert lagen. Er beträgt 40 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft im Jahresmittel. In Frankfurt wurde dieser Wert an allen Messstellen unterschritten. Am Mainkai betrug der Rückgang im Schnitt sogar 42 Prozent. Dazu trug auch die vorübergehende Straßensperrung bei.

In Darmstadt wurden nur noch an einer Messstelle in der Hügelstraße etwas mehr als 40 Mikrogramm NO2 ermittelt. In der Stadt gelten wegen der früher deutlich überhöhten Schadstoffwerte seit 2019 Fahrverbote für ältere Fahrzeuge in der Hügel- und der Heinrichstraße.

In Offenbach lag die am höchsten belastete Messstelle bei 39 Mikrogramm pro Kubikmeter in der Mainstraße. In Wiesbaden war es die Messstelle an der Ringkirche, an der 37 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft festgestellt wurden. Damit wurden die Grenzwerte eingehalten.

Das Landesamt geht davon aus, dass sowohl die Corona-Lockdowns als auch die Umweltpläne zu der positiven Entwicklung beigetragen haben. Es werde sich zeigen müssen, ob sich dieser Trend auch nach der Corona-Krise fortsetze.

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