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Let's go west

Der Kurs der Erstflugroute führt immer auf den AtlantikBei Jungfernflügen nahmen die Testpiloten der Airbus Industrie in Toulouse-Blagnac bisher immer direkt Kurs auf den Atlantik. Nach dem Start geht es gewöhnlich in nordwestlicher Richtung nach Bordeaux und dann über den Golf von Biscaya - vor allem bei längeren Flügen - hinaus über den Atlantik.

Hamburg (dpa). Bei Jungfernflügen nahmen die Testpiloten der Airbus Industrie in Toulouse-Blagnac bisher immer direkt Kurs auf den Atlantik. Nach dem Start geht es gewöhnlich in nordwestlicher Richtung nach Bordeaux und dann über den Golf von Biscaya - vor allem bei längeren Flügen - hinaus über den Atlantik.

Dort können schon für den Erstflug vorgesehenen meist sehr umfangreichen Testaufgaben in verschiedenen Höhen und bei unterschiedlichen Geschwindigkeiten problemlos und risikolos absolviert werden, da in dieser Region wenig Flugverkehr herrscht.

Die Flugdauer bei diesen Erstflügen war bisher höchst unterschiedlich: Beim Jungfernflug des allerersten Airbus, der A300B2 im Oktober 1972, waren es nur 1:23 Stunden, beim A310 im April 1982 dann schon 3:15 Stunden.

Der Erstflug des A320 im Februar 1987 dauerte 3:23 Stunden, beim A340-300 im Oktober 1991 waren es 4:47 Stunden. Ungewöhnlich lang war der Erstflug des A330 im November 1992, das bis heute das wirtschaftlich beste Airbus-Produkt: 5:15 Stunden.

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