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Lernen über Wasser

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Schloss Freudenberg widmet sich mit einem Schwerpunkt dem kühlen Nass.

Ohne zu kleckern ein Glas Wasser einzuschenken, sollte doch nicht so schwierig sein. Ist es aber, wenn man nur schwarz vor Augen sieht und Glas und Flasche in der Dunkelbar von Schloss Freudenberg ausschließlich ertasten kann.

Mit leisem Glucksen füllt sich das Glas – doch wann ist es voll? Zum Glück hat der Barkeeper einen Tipp: Finger innen an den Glasrand halten, und wenn er feucht wird, nichts mehr eingießen. Wenn der eine Sinn, das Sehen, ausgeschaltet ist, muss man sich eben auf die anderen Sinne, in diesem Fall das Fühlen, verlassen. Und damit sind Besucher:innen dann auch schon mittendrin im „Erfahrungsfeld der Sinne“, das das Schloss Freudenberg im gleichnamigen Wiesbadener Stadtteil seit vielen Jahren bietet.

Wer im Keller des Gebäudes den Gong schlägt, hört den tief dröhnenden Ton nicht nur, er fühlt ihn auch im Körper vibrieren. Im Gegensatz dazu muss sich gut konzentrieren, wer auf dem wunderschön verwilderten Außengelände die sanften Töne der Windharfe vernehmen möchte.

Wasser zeigt das Schloss Freudenberg in diesem Sommer in allen Gestalten, denn es hat das Wiesbadener „Jahr des Wassers“ ausgerufen. Passend dazu gibt es immer am ersten Samstag des Monats die „Wasser.Werk.Stadt“ – ein dreistündiges Programm, bei dem Besucherinnen und Besucher zwischen drei und 103 Jahren richtig nass werden und viel Interessantes rund um das Lebenselixier lernen.

Die besondere Führung beginnt jeweils um 14 Uhr; wer teilnehmen möchte, zahlt zusätzlich zum Tagesticket drei Euro. Am Samstag, 13. August, wird sich den ganzen Tag über alles ums Wasser drehen. Alle Informationen dazu gibt es auf folgender Internetseite: www.schlossfreudenberg.de

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