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Eine Szene aus dem koreanischen Film ?Monstrum?, der angeblich auf einer wahren Begebenheit beruht. Bild: Veranstalter

Harmonie in Frankfurt

Lauter Premieren beim Fantasy-Filmfest

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Am kommenden Wochenende läuft das Fantasy-Filmfest in der Harmonie - mit vielen Filmen, die sonst keine Chance haben, ins Kino zu kommen

Das zweitägige kleine Fantasy-Filmfestival „White Nights“, das am kommenden Wochenende im werbefreien Frankfurter Programmkino Harmonie zu sehen ist, zeigt nicht nur bisher nicht gesehene Filme des Genres Fantastischer Film, sondern auch Science Fiction wie den beim Tribeca-Festival hochgelobten US-Streifen „Jonathan“, Mystery wie den von Hollywood-Superstar Gerard Butler mitproduzierten „Keepers“ oder den angeblich nach einer wahren Begebenheit entstandenen Gruselfilm „Monstrum“ aus Südkorea.

Wer vor Horror à la „Alien“ wegläuft, der sollte die US-Produktion „Bloodfest“ eher meiden, empfiehlt Festival-Kurator Rainer Stefan. Die übrigen Filme seien auch für schreckhaftere Gemüter geeignet. Voraussetzung ist aber, dass die Besucher gut Englisch verstehen. Weil keiner der gezeigten Filme schon in Deutschland im Kino gelaufen ist, sind in Frankfurt alle Festivalbeiträge in den Originalfassungen mit englischen Untertiteln zu sehen. Nur die wenigsten werden wohl überhaupt in den deutschen Kinos gezeigt.

Kurator Stefan rechnet mit großem Publikumsinteresse an dem kleinen Festival „White Nights“, das von denselben Machern organisiert wird wie das zehntägige Fantasy-Filmfest, das in Frankfurt schon seit Jahrzehnten im September zu sehen ist. Stefans persönliche Favoriten: „Lords Of Chaos“ (Großbritannien/Schweden 2018) und „Burning“ (Südkorea 2018). „Burning ist für mich einer der drei besten Filme des Jahres“, sagt er. „Der hätte um ein Haar in Cannes gewonnen. Das ist echt ein Meisterwerk, allein schon wegen der unheimlich guten Bilder. Und ‚Chaos‘ ist eine ganz dichte Biografie einer Metal-Band, die zu Mördern werden. Wilson Gonzalez Ochsenknecht hat darin übrigens eine tolle Rolle übernommen!“

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