Landwirte ernten mit Mähdreschern ein Weizenfeld in Algermissen. Foto: Julian Stratenschulte/dpa
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Landwirte ernten mit Mähdreschern ein Weizenfeld.

Landwirtschaft

Landwirte ernten weniger Getreide

Im Durchschnitt ernten die Landwirte 6,85 Tonnen Getreide je Hektar, 4,2 Prozent weniger als im Vorjahr. Die größten Einbußen gibt es bei der Wintergerste (minus 13 Prozent). 

Hessens Landwirte haben in diesem Jahr mit insgesamt 1,94 Millionen Tonnen eine unterdurchschnittliche Getreideernte eingefahren. Das sei im Vergleich zu 2019 ein Minus von rund zehn Prozent, sagte der Präsident des Hessischen Bauernverbandes, Karsten Schmal, laut einer Mitteilung vom Freitag. Die Erntemenge sei einerseits wegen gesunkener Erträge je Hektar zurückgegangen, andererseits weil sich die Getreideanbaufläche um rund sechs Prozent auf 283 905 Hektar verringert habe. Bei den Zahlen zum Ernteergebnis stützte sich Schmal auf vorläufige Angaben des Statistischen Landesamtes.

Im Durchschnitt ernteten die Landwirte 6,85 Tonnen Getreide je Hektar, 4,2 Prozent weniger als im Vorjahr. Die größten Einbußen gab es demnach bei der Wintergerste (minus 13 Prozent). Verantwortlich dafür sei neben der Trockenheit auch Spätfrost gewesen, der die Blüten geschädigt habe. Beim Winterweizen lag der Ertrag mit im Schnitt 7,87 Tonnen pro Hektar um ein Prozent höher als 2019 - er konnte dem Verband zufolge von den Regenfällen in Mai und Juni profitieren.

Das wichtigste Getreide in Hessen ist der Winterweizen. Das am zweitstärksten verbreitete Getreide ist nach Angaben des Statistischen Landesamtes die Gerste. (dpa)

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