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Vor dem Landgericht Darmstadt muss sich ein Angeklagter verantworten, der seine Ex-Freundin niedergestochen haben soll.
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Vor dem Landgericht Darmstadt muss sich ein Angeklagter verantworten, der seine Ex-Freundin niedergestochen haben soll.

Darmstadt

Landgericht setzt Termin für Prozess nach Messerangriff

  • Jens Joachim
    VonJens Joachim
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Ein mutmaßlich minderjähriger Flüchtling muss sich vor dem Landgericht Darmstadt verantworten. Er soll seine 17-jährige Ex-Freundin niedergestochen haben.

Mehr als sieben Monate nach einer Messerattacke auf eine 17-Jährige im Darmstädter Verlagsviertel wird dem mutmaßlichen Täter vom 3. August an der Prozess gemacht. Für die nicht-öffentliche Hauptverhandlung hat das Landgericht zunächst vier Verhandlungstage angesetzt. Der mutmaßlich 17-jährige Angeklagte – sein genaues Alter ist unklar – muss sich vor der 2. Strafkammer verantworten. Die Kammer wird nach Auskunft von Gerichtssprecher Jan Helmrich mit drei Berufsrichtern besetzt.

Weil die Staatsanwaltschaft und das Gericht davon ausgehen, dass der mutmaßliche Täter zur Tatzeit 17 Jahre alt und damit minderjährig war, wird vor der Jugendkammer des Gerichts unter Ausschluss der Öffentlichkeit verhandelt. Wegen des öffentlichen Interesses können jedoch Medienvertreter zum Prozessauftakt zur Verlesung der Anklage sowie am Ende des Prozesses während der mündlichen Verkündung des Urteils im Gerichtssaal anwesend sein.

Nach Angaben des Gerichts kam der Angeklagte 2015 als unbegleiteter minderjähriger Asylsuchender nach Deutschland. Mit der 17-Jährigen soll er eine freundschaftliche Beziehung geführt haben. Das Mädchen soll die Beziehung jedoch vor dem 22. Dezember beendet haben. Am Tattag soll es zu einem Treffen zwischen dem Angeklagten und der 17-Jährigen gekommen sein, wobei der Angeklagte den Wunsch geäußert haben soll, sie noch ein letztes Mal zu umarmen. Die Geschädigte soll hierauf eingegangen sein. Der Angeklagte habe daraufhin unvermittelt ein Messer gezogen und in Tötungsabsicht auf die Geschädigte eingestochen.

Das Opfer erlitt zahlreiche Stichverletzungen – unter anderem einen zirka sieben Zentimeter tiefen Stich in die Brust. Der Angeklagte soll nach der Tat geflüchtet sein. Die Geschädigte wurde von Passanten entdeckt. Ihr Leben konnte durch eine Notoperation gerettet werden.

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