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„Ich fordere Sie überhaupt nicht zum Rücktritt auf“, sagt Oppositionspolitiker Hahn zu Beuth, „Aber was soll sonst noch passieren?“
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Hessens Innenminister Peter Beuth (CDU)

Kommentar

Zeit für Klartext

  • Pitt von Bebenburg
    VonPitt von Bebenburg
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Schön wäre es, wenn es bei der hessischen Polizei nur um die Bereinigung von Fehlern ginge. Es geht aber um etwas ganz anderes – um rassistische und sexistische Einstellungen. Der Kommentar.

Innenminister Peter Beuth und die hessische Polizeiführung meinen es sicher gut, wenn sie konsequent „Fehler“ und „Fehlverhalten“ abstellen wollen, wenn sie gar eine neue „Fehlerkultur“ in der Polizei schaffen wollen. Aber sie unterliegen einem grundlegenden Irrtum.

Es geht um mehr als „Fehler“

Es geht nicht um „Fehler“, wenn Naziposts ausgetauscht und die Daten von prominenten Frauen herausgegeben werden. Es ist kein „Fehlverhalten“, wenn Vorgesetzte die Augen zudrücken und gegen solche Chatgruppen nicht einschreiten.

Schön wäre es, wenn es bei der hessischen Polizei nur um die Bereinigung von Fehlern ginge. Es geht aber um etwas ganz anderes – um rassistische und sexistische Einstellungen, um eine Verharmlosung des Holocausts und des Naziregimes, um toxische Männlichkeit und um rechte Tendenzen.

Darunter leiden die Menschen, die eine vertrauenswürdige Polizei benötigen. Aber auch die ganze Polizei leidet darunter, dass einige Bedienstete aus ihren Reihen nach rechts abgebogen sind. Jetzt muss Klartext gesprochen werden. Die Rede von der „Fehlerkultur“ ist das sicher nicht.

Davon hatten Minister Beuth und die Polizeiführung in einer Pressekonferenz gesprochen.

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