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Wolfgang Decker (SPD).
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Wolfgang Decker (SPD).

Hessen

SPD-Mann verlässt den Hessischen Landtag

  • Pitt von Bebenburg
    VonPitt von Bebenburg
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Der Kasseler Abgeordnete Decker hört auf die „Warnschüsse aus dem Körper“. Seine Nachfolgerin steht auch schon fest.

Er macht Politik „mit Leib und Seele“, doch nun legt Wolfgang Decker sein Landtagsmandat nieder: Der Kasseler Sozialdemokrat hat sich entschieden, „den Staffelstab weiterzugeben“.

Gesundheitliche Gründe haben den 65-jährigen Arbeitsmarktpolitiker zu seinem Schritt veranlasst, „Warnschüsse aus dem eigenen Körper“, wie er formuliert. Bis zum 30. Juni nimmt Decker sein Mandat noch wahr, dann rückt für ihn Esther Kalveram nach. Sie gehört der Stadtverordnetenversammlung der Documenta-Stadt ebenso wie Decker an, der dieses Mandat behält.

Wolfgang Decker, dessen politisches Vorbild Holger Börner aus dem Kasseler Stadtteil Wolfsanger stammt, steht dort dem SPD-Ortsverein vor. Börner hatte von 1976 bis 1987 als hessischer Ministerpräsident amtiert.

2008 zog Decker in den Landtag ein. Davor hatte der Verwaltungsfachmann zehn Jahre lang im Landeswohlfahrtsverband gearbeitet. Bereits 2009 übernahm er den Vorsitz im einflussreichen Haushaltsausschuss, den er bis heute leitet. So werden auch seine letzten Wochen im Landtag geprägt sein von langen Sitzungen, in denen die Ausgaben aus dem Corona-Sondervermögen des Landes debattiert werden. Esther Kalveram kennt die landespolitischen Themen – sie arbeitet nämlich seit Deckers Einzug in den Landtag als seine Referentin im Wahlkreis. Seit 2019 gehört die 54-Jährige dem Landesvorstand der hessischen SPD an.

„Wer mich kennt, weiß, dass ich Herausforderungen liebe und mein Bestes geben werde“, schrieb Kalveram auf Facebook. Deckers Entscheidung kommentierte sie mit den Worten: „Die eigene Gesundheit geht immer vor. Es gibt viel zu viele Beispiele von Politikern, die das nicht bedacht haben.“

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