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Hessen

Wirtschaft in Hessen: Ideen für die Zeit nach Corona

  • Jutta Rippegather
    vonJutta Rippegather
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Der hessische Unternehmerverband formuliert seine Forderungen zur Bundestagswahl. So können der Wachtum iweder eintreten.

Mehr Flexibilität bei der Arbeitszeitgestaltung fordert die Vereinigung hessischer Unternehmerverbände (VhU) schon lange. Die Erfahrungen in der Pandemie, so ihre Hoffnung, könnten nun endlich Schwung in die Thematik bringen. Eine Verlängerung der Lebensarbeitszeit steht ebenfalls auf der Liste der Ideen, mit der die VhU die Parteiprogramme zur Bundestagswahl im September befruchten möchte. Die meiste Forderungen seien bekannt, räumte Präsident Wolf Matthias Mang am Montag vor der Presse ein. „Wir haben sie aber an die Zeit nach Corona angepasst.“ Es gehe darum, wie Wachstum wieder gelingen kann.

Spätestens im nächsten Jahr hoffen die ersten Unternehmen wieder zur alten Stärke zurückzukehren. Andere gehen davon aus, dass es bis 2025 dauern könnte, bis die Folgen des „schrecklichen Rezessionsjahres“ (Mang) überwunden seien.

Eine weitere Herausforderung sei der digitale Wandel. Der erleichtere selbst körperliche Arbeiten, was einen späteren Eintritt der Babyboomer in das Rentenalter erlaube, sagte Hauptgeschäftsführer Dirk Pollert. Die gesamten Sozialversicherungsbeiträge müssten dauerhaft unter 40 Prozent bleiben. In der Krise stabilisiere Kurzarbeit zwar vorübergehend millionenfach Arbeitsplätze, doch auf Dauer müsse mehr Flexibilität bei Befristung, Zeitarbeit und Arbeitszeit geschaffen werden.

Sieben Kernforderungen zur langfristigen Bewältigung von Rezession, Strukturwandel und Pandemiefolgen haben die 80 Mitgliedsverbände insgesamt herausgearbeitet. Sie umfassen auch eine geringere Unternehmenssteuerlast und einen Stopp neuer Belastungen wie Lieferkettengesetz. Klimaschutz soll „marktbasiert, technologieoffen und damit wirksamer und günstiger werden“. Mehr Investitionen für Mobilität gilt für die Unternehmer auch für Straßen oder Brücken. Alle Verkehrsträger und Techniken besäßen auch in Zukunft ihre Existenzberechtigung. „Das Klima braucht keine Moralisierung der individuellen Lebensweisen, sondern eine Absenkung des CO2-Ausstoßes“, sagte Mang. „Das gelingt mit sinkenden CO2-Deckeln, Rationalität, Marktwirtschaft und Technologieoffenheit.“

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